Frühes Aufstehen hat sich definitiv gelohnt

Am letzten Mai-Samstag hiess es für die Biltner Nationalturner früh den Wecker zu stellen. Bereits um 04.50 Uhr besammelte sich die Gruppe, um mit den Autos nach Mels und weiter ins Weisstannental zu fahren. Das Ziel, welches unser Organisator Marco Fäh hatte, war «Bantöni». Bekannt für seine imposanten Wasserfälle und die dort heimisch gewordenen Steinböcke.



Frühes Aufstehen hat sich definitiv gelohnt

Noch bevor wir unseren Parkplatz erreichten, begrüsste uns ein Dutzend prächtige Hirsche am Waldrand von Weisstannen. Dan begann unsere Wanderung mit einem happigen Aufstieg. Gämse und Rehe zeigten sich bereits. Nach gut einer Stunde, konnten auch die ersten jungen Steinböcke bei dessen Spielereien beobachtet werden. Eindrücklich, wie diese sich in den steilen Felswänden bewegen können. Für viele von uns war es ein spezieller Moment, hatten doch viele noch nie Steinböcke in der Natur gesehen. Das Beobachten der Steinwildtiere verdrängte sichtlich die zurückzulegenden Höhenmeter. In «Bantöni» angekommen, präsentierten uns vier riesige Wasserfälle und eine imposante Hängebrücke. Und wer gute Augen hatte, konnte die «Könige der Berge» überall bestaunen. Der Drang war gross, noch weiter hoch zu wandern. Inmitten einer steinigen Bergkulisse verpflegte sich die muntere Gruppe aus dem Rucksack, immer im Blickfeld mit Steinböcken. Beim Abstieg zeigte sich, dass sich das frühe Aufstehen definitiv gelohnt hatte. Denn das Steinwild hatte sich mehrheitlich zurückgezogen. Mit zügigen Schritten und einer kurzen Pause gings zurück nach Weisstannen. Im Rest. «Flugplatz» in Schänis wurde die diesjährige Wanderung der Biltner Nationalturner bei einem feinen Glace köstlich abgerundet. Was bleibt sind wunderbare Erinnerungen an einen ereignisvollen Tag.