Kürzlich fand eine ausserordentliche Hauptversammlung, letztmals unter der kundigen Leitung von Marietta Brunner, Schulleiterin Glarus-Riedern, statt. Gemeinsam haben die Schulleiterinnen und Schulleiter erkannt, dass die Erwartungen und Anforderungen an die Schule in den vergangenen Jahrzehnten stetig gewachsen sind und die Schulen laufend grosse Anstrengungen unternommen haben, um den gesellschaftlichen Veränderungen gerecht zu werden. Angesichts dieser Tatsache brauchen die Schulen dazu notwendige Ressourcen.
Gut ausgebildete Jugendliche kosten etwas und müssen als wertvolle Investition in die Zukunft der neuen Gemeinden betrachtet werden.
Der Lehrerberuf muss wieder attraktiver werden
Für die Schulleiterinnen und Schulleiter wird es zunehmend schwieriger, die Lehrpersonen für die weiteren Reformvorhaben zu motivieren, ohne ihnen gleichzeitig entsprechende zeitliche und personelle Ressourcen anbieten zu können. Auch nehmen die Schulleitenden mit Besorgnis zur Kenntnis, dass Lehrerinnen und Lehrer unter 40 besonders unter der fehlenden Lohnperspektive zu leiden haben. Durch das teilweise Einfrieren der Löhne im Zuge der Sparbemühungen der vergangenen Jahre ist der Lehrerberuf unattraktiver geworden. Da der Lehrermangel sich in den nächsten Jahren noch verstärken wird, muss alles unternommen werden, um auch in Zukunft motivierte und engagierte Lehrpersonen anstellen zu können.
Verabschiedung von Präsidentin Marietta Brunner
Seit 2002 amtet Marietta Brunner als Schulleiterin der Primarschule Glarus-Riedern und hat parallel dazu massgeblich mitgeholfen, dem VSL GL auf die Beine zu helfen. So war sie denn lange Jahre Präsidentin dieses Vereins und eine Pionierin in Sachen Schulleitung. In dieser Eigenschaft vertrat sie die Glarner Sektion im Vorstand des Schweizerischen Schulleiterverbands, wo sie sich immer wieder engagiert für die Belange der Schulleitungen einsetzte.
Brigitte Bisig, Schulleiterin der Primarschule Netstal, würdigte die grosse Arbeit der abtretenden Präsidentin. Mit dem Aufbau des Vereins VSL GL hat sie wahre Pionierarbeit geleistet. Nun tritt sie kommenden Sommer in den verdienten Ruhestand.
Viele neue Funktionäre erwartet



