Gar attraktives, kulturelles Begegnen

Der Vorstand der Glarner Konzert- und Theatergesellschaft steht mit der Organisation des neuen Kulturprogramms und den damit verbundenen Anlässen in den Bereichen Konzert, Kleinkunst und Theater vor Forderndem. Sein Schaffen geniesst verdient hohe Anerkennung.



Peter Wehrli
Peter Wehrli

Damit setzt die von Peter Wehrli, dem ehemaligen Rektor unserer Kaufmännischen Berufsschule, präsidierte GKTG kulturellen Auftrag des Kantons um und ist zugleich bemüht, die zuweilen überbordende Vielfalt an Kulturangeboten in geeigneter Form zu koordinieren. Darauf hingewiesen wurde anlässlich der ordentlichen 93. HV im Freulerpalast Näfels, Gastrecht an diesem geschichtsträchtigen Ort bot Hausherr Georges Müller. Wehrli positionierte die GKTG und deren stets hochstehendes als eigentliches Stadttheater unseres Kantons. Ein Rückblick auf Vergangenes verdeutlichte diese Aussage. So seien aus den zehn Veranstaltungen das Theaterkabarett Birkenmeier, Max Frischs «Don Juan» oder «die Liebe zur Geometrie» mit dem Theater des Kantons Zürich oder der Auftritt der Cellistin Sol Gabetta erwähnt. Peter Wehrli dankte seinen stets kompetent und sehr engagiert tätigen Vorstandskollegen, die ein enormes Mass an Organisatorischem beeindruckend erledigen. Man arbeite sehr freundschaftlich und effizient.

Ins verständige Würdigen und Danken flossen das nachhaltige finanzielle Mittragen durch den Kanton, das Unterstützen der glarnerSach als Hauptsponsor, die Unterstützungen weiterer Sponsoren, die Arbeit der Jakober Vermögensverwaltung Glarus mit Fritz Jakober, und das Mittragen der knapp 470 Mitglieder, Freunde und Gönner. Der GKTG-Vorstand setzte sich anlässlich einer Retraite mit den vielfältigen Kulturangeboten und den verschiedenen Anbietern intensiv auseinander. Er will klärende Gespräche führen. Vizepräsident Martin Zimmermann, zugleich Leiter des Ressorts Konzerte, verdankte Wehrlis Arbeit. Fritz Jakober zeigte in knapper Form die finanzielle Situation auf. Gegen 86 000 Franken kosteten die zehn Veranstaltungen, 14 500 Franken entfielen auf den Bereich Konzerte. Der Ertrag aus den drei Angebotssparten belief sich auf 33 300 Franken. Das Veranstaltungsdefizit beziffert sich auf 53 000 Franken. Die kulturellen Hinweise, enthalten im Generalprogramm und dem Faltprospekt «demnächst», stehen mit Kosten von 9500 Franken zu Buche. Auf der Einnahmenseite sind Sponsoring, Betriebsbeitrag des Kantons, Beiträge und anderes mit 65 200 Franken ausgewiesen. Dank Defizitgarantie resultierte eine praktisch ausgeglichene Rechnung. Die Mitgliederbeiträge sind mit 40 Franken für Einzelpersonen und 65 Franken für Paarmitglieder recht moderat. Dodo Brunner und Daniela Nieden demissionierten als Vorstandsmitglieder. Ihre engagierte und kompetente Arbeit wurden durch den Präsidenten und Swantje Kammerecker mit viel Anerkennung gewürdigt und verdankt. Nur ein Vorstandsposten konnte mit dem Ennendaner Heini Nold wieder besetzt werden. Neuer Revisor wurde der Stadtglarner Walter Hauser, er ersetzt Felix Lehner.