Geheimnisvolle Geissgassen

Vom Kerenzerberg bis nach Linthal findet man Reste früherer Geissgassen. Was es damit auf sich hat, verraten zwei Naturzentrum-Anlässe. Auf dem Erlebnisspaziergang «Geissglöggli & Muurfuchs» zwischen Ennenda und Glarus erkunden Kinder die Wege früherer Geisshirten, lüften die Geheimnisse der Trockenmauern und spüren dort lebende Tiere und Pflanzen auf.



Ziegenhaltung hat im Kanton Glarus Tradition. Früher besass fast jeder Haushalt eine Geiss. (Foto: Naturzentrum Glarnerland)
Ziegenhaltung hat im Kanton Glarus Tradition. Früher besass fast jeder Haushalt eine Geiss. (Foto: Naturzentrum Glarnerland)

Erwachsene erfahren Spannendes über «Geisshirten und Geissgassen» im Naturzentrum im Bahnhof Glarus: Kurt Müller kennt die Geschichte der Geissgasse von Mitlödi und erzählt von Zeiten, als Hirten Hunderte von Ziegen aus den Glarner Dörfer trieben. Beide Anlässe finden im Rahmen der Kleinausstellung «Immer am Müürli naache – Glarner Trockenmauern» statt, die das Naturzentrum noch bis am 21. Oktober zeigt.

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 14.00 bis 16.30 Uhr: «Geissglöggli & Muurfuchs», Erlebnisspaziergang für Kinder. Unkostenbeitrag Fr. 10.– pro Kind. Anmeldung erforderlich.

Samstag, 7. Oktober 2017, 10.00 bis 11.00 Uhr: Kurt Müller erzählt von «Geissgassen und Geisshirten» im Naturzentrum Glarnerland, Bahnhof Glarus. Ohne Anmeldung, Eintritt frei, Kollekte.

Informationen unter www.naturzentrumglarnerland.ch, [email protected], Telefon 055 622 21 82.