Zum Beispiel ist der Betrieb des Spitals in Samedan ab nächstem Frühling gefährdet. 350 Beschäftigte bangen um ihre Stelle, und in der medizinischen Versorgung drohen Lücken. Linke wollten Vermögen von Milliardären halbieren, was das Schweizer Volk grossartig missbilligte. Denkt doch etwas bescheidener liebe Juso. Bereits 50 Millionen würden zum Beispiel das Spital Samedan retten. Milliarden sind genug vorhanden und könnten freigeschaufelt werden. Ein Beispiel: Die Jörg-G.-Bucherer-Stiftung ist mit rund 5 Milliarden Franken eine der bedeutendsten Stiftungen der Schweiz. Uhrenpionier Jörg Bucherer verstarb 2023 kinderlos. Der Stiftungsratspräsident (Lohn pro Stunde: Fr. 1200), zurzeit im Zwist mit Bucherers Cou-Cousine: Es geht um Transparenz, Einfluss und viel Geld. Das kann dauern. Liebe Linke, ausser tüchtigen Geschäftsleuten, denen man einige Milliönchen abverlangen könnte, sollte das auch bei Sportgrössen, die Millionen und Milliarden Vermögen horten, politisch möglich sein. Die Schweiz würde einem solchen Steuervorschlag wohl nicht abgeneigt sein, um Spitäler in echten Versorgungslücken aus der Patsche zu helfen. Ein Mini-Beispiel: Hingeblättert haben Volleyball-Fans von Näfels das Sümmchen von Fr. 50 000, um weiterzukommen, bravo! Da hätte ich mir gewünscht, dass ein Politiker in spe dies rasch und unkompliziert mit einem Griff ins eigne Portemonnaie getan hätte; Geiz ist nicht geil!




