Gelöste Stimmung bei der Musikveteranen-Tagung

«Musik ist Balsam für die Seele und Erholung für den Geist». Mit diesem Zitat von Achim Schmidtmann schloss Albin Hösli, der Präsident der Glarner Musikveteranen, seinen Jahresrückblick ab. Anlass zu dieser Rückschau gab die 69. Tagung der Glarner Musikveteranen-Vereinigung, die am vergangenen Sonntag in Mollis stattgefunden hat.




Um 14.15 Uhr eröffnete die Musikgesellschaft Mollis mit einem kurzen musikalischen Auftakt die Versammlung. Unter den Anwesenden im frühlingshaft dekorierten Saal befanden sich nebst den Mitgliedern der Veteranenvereinigung auch geladene Gäste aus den Kantonen Graubünden, Luzern, St. Gallen, Schwyz, Thurgau, Uri und Zürich. Die Eröffnungsrede hielt Bruno Gallati, Vize-Gemeindepräsident von Glarus Nord. Anschliessend führte Albin Hösli charmant durch die Traktanden – darunter eine kurze Rekapitulation des Jahresberichts sowie die Finanzen, die Überarbeitung der Statuten und der geplante Veteranenausflug. Wie jedes Jahr wurden die verstorbenen langjährigen Musikkameraden mit einem kurzen musikalischen Lebenslauf verabschiedet. Diesmal musste die Versammlung von Jakob Baumgartner (Jg. 1938) und Karl Ricklin (Jg. 1934) Abschied nehmen.

Zum Schluss überbrachten Peter Börlin, Veteranenchef des SBV, Hans Peter Aschwanden, Präsident des GLBV, und Ruth Schweizer, Präsidentin der Zürcher Veteranen, ihre Grussworte. Letztere betonte, dass ein solch kleiner Verein wie der Glarner Musikveteranen-Vereinigung eben auch grosse Vorteile habe: Ein Anlass wie der jährliche Veteranenausflug der Glarner sei in Zürich beispielsweise nicht möglich. Würden die Zürcher Veteranen eine solche Reise planen, müssten sie wohl zwei komplette Züge dafür buchen.

Den Ausklang fand die Veranstaltung mit einem feinen 3-Gang-Menü. Dazu servierte die Musikgesellschaft Mollis lüpfige Unterhaltung mit Stücken wie Helene-Fischer-Medley. Peter Börlin postete dazu auf Facebook: «Musik Mollis an der Veteranentagung der Glarner Musikveteranen. Durchschnittsalter geschätzte 28 Jahre.» Doch, wie Albin Hösli in seinem Jahresbericht betont hatte, passte dieser Altersunterschied durchaus. Denn: «Ohne junge Musikanten gibt es keine Veteranen.»