Gelungene Kombination aus zeitgenössischer und historischer Kunst

Seit letzter Woche zeigt die Glarner Kantonalbank an ihrem Hauptsitz in Glarus Werke der zeitgenössischen Künstler Ekaterina Chernetskaya und Martin C. Mächler; ergänzt durch Bilder aus der Sammlung des Glarner Kunstvereins.




«Der Hochhaus-Dschungel von Seoul musste ich irgendwie verarbeiten», erklärte Weltenbummler Martin C. Mächler bei der Vernissage in der Kantonalbank den spontanen Antrieb zu seinem Schaffen. Die Fensterzeilen und architektonischen Linie finden sich so auch in seinen abstrakten und geometrischen Bildern. Eine andere Art der Abstraktion wählt hingegen die zweite zeitgenössische Künstlerin Ekaterina Chernetskaya. Die gebürtige Russin entfremdet alltägliche Szenen und Landschaften bringt aber dabei die Wirkung zustande, dass sie fast wie Fotografien scheinen. Beiden ist eigen, dass sie das Gesehene in ihre Kunst umformen. Zu den Anfängen der Abstraktion führten dazu noch die Leihgaben aus der Sammlung des Glarner Kunstvereins, wie hier der Präsident Kaspar Marti verriet. Die Abstraktion ist dabei in den ausgestellten Werken von Alexander Soldenhoff, Rudolf Koller, Jakob, Wäch sowie Heinz  Müller-Tosca mal stärker mal schwächer ausgeprägt. Zu Beginn der kurzen Einführung in die Ausstellung bedankte sich Geschäftsstellenleiter Stefan Görauch bei Marti, für die gewohnt gekonnte Zusammenstellung und gratulierte ihm nachträglich für den Kulturpreis des Kantons Glarus. Die Werke im ersten Stock des Hauptsitzes der Glarner Kantonalbank in Glarus sind bis 6. März 2020 während den normalen Öffnungszeiten zu besichtigen.