Gelungene Vereinsreise des Samaritervereins Mollis mit der Furka-Dampfbahn

Elsbeth Hämmerli vom Samariterverein Mollis organisierte für den heurigen Vereinsausflug etwas Spezielles, was ihr auch in allen Belangen gelang. Modernes und Nostalgisches war angesagt.




Mit militärischer Pünktlichkeit startete unser Chauffeur Hausi Rhyner den Car der Firma Niederer mit 25 fröhlichen Reiseteilnehmern, darunter gesellten sich noch 2 kanadische Gäste, und steuerte ihn Richtung Autobahn. Das Wetter war wie die Reisegruppe, nämlich strahlend schön herausgeputzt. Hausi lenkte den Car Richtung Schwyz, den Mythen vorbei, auf der Gotthardstrecke bis nach Göschenen weiter nach Andermatt bis nach Realp. Dort gab es im Hotel des Alpes einen Kaffee- und Gipfelihalt.

Gleich danach kam der eigentliche Höhepunkt des Tages, eine Fahrt mit der historischen Dampfbahn vom Urner Urserental in die Walliser Region Goms. Es war ein sensationelles Erlebnis mit der Dampfbahn Furka-Bergstrecke in der hochalpinen Welt des Rhone-Gletschers. Die Dampfzüge fahren auf der ehemaligen Glacier-Express-Route durch die wunderbare Bergwelt am Furkapass. Es ist wirklich eine der schönsten Bahnlinien in den Schweizer Alpen. Man kam aus dem Staunen während der Fahrt kaum heraus, die Faszination der Natur und der Landschaft, aber auch der Anblick der 1914 erbauten Dampflokomotive im Top-Zustand, und dies durch aktive und pensionierte Fachleute des Vereins Furka-Bergstrecke (VFB).

Zwei Stunden und zehn Minuten dauerte die Strecke von Realp bis nach Oberwald, mit Zwischenhalten zum Wassertanken der Lok und einer 20-minütigen Verpflegungspause auf der Furka. Nur allzu schnell verlief die Zeit, und Hausi holte uns mit dem Car in Oberwald ab und führte uns gekonnt am Steuer den kurvenreichen Grimselpass auf die 2164 m gelegene Passhöhe. Im Restaurant Grimselblick wurde der Hunger mit reichhaltigen leckeren Menüs gestillt. Nach dem Essen benutzte man die Gelegenheit, noch einen Einblick in die Kristall-Grotte sowie dem Murmelipark zu werfen. Gestärkt fuhren wir weiter den Grimsel-Stauseen vorbei nach Innertkirchen via Meiringen Richtung Brünig bis nach Gisikon Root, dort gab es den letzten Halt, der zugleich im Hotel Tell den Vesperhalt war. Danach ging es über den Hirzel heimwärts nach Mollis. Um 20.30 Uhr war eine von Elsbeth Hämmerli sehr gut organisierte Samariterreise, welche vom Chauffeur Hausi Rhyner stets mit sicherer Hand gelenkt wurde, zu Ende. Ein grosses Kompliment verbunden mit einem aufrichtigen Dank, konnten sie von der begeisterten Reisegruppe entgegennehmen.