Gemeindeversammlung vom 2. Oktober in der Mehrzweckhalle Buchholz in Glarus

Die BDP, Sektion Glarus, unterstützt die Anträge des Gemeinderates: Genehmigung der Rechnungen, wie auch die weiteren Geschäfte der Traktandenliste.



Da der Sektionspräsident ferienhalber nicht anwesend war, führten Hans Schubiger und Pedro Leuzinger durch die Parteiversammlung. Es ist wohl der COVID-Situation Rechnung zu tragen, dass die Beteiligung der Versammlung dieses Mal kleiner ausfiel. Die beiden Versammlungsleiter führten gekonnt und sicher durch die anstehenden Geschäfte der bevorstehenden Gemeindeversammlung. Die Rechnungen der Technischen Betriebe (TBG) und der Alters- und Pflegeheime (APG) wie auch diejenige der Gemeinde wurden durch GPK-Präsident Hans Schubiger ausführlich und kompetent vorgestellt.
Es gab keine Diskussionen mehr zu den Rechnungen, war man sich doch einig, dass nun schon sehr viel Zeit vergangen war seit dem Jahresabschluss.

Die Versammlung erachtet es als sinnvoll und begrüsst die Werkleitungssanierung an der Lerchenstrasse in Netstal, kann doch diese mit dem Projekt des Kantons gemeinsam realisiert werden und somit werden die Kosten optimiert.

Einstimmig befürwortet man den Verpflichtungskredit bei der neuen Möbelierung für die Schule. Sorgt man damit doch für eine Vereinheitlichung bei der Ausstattung von Schulräumen.

Die Versammlung sieht die Notwendigkeit, dass die in die Jahre gekommenen Gebäude den heutigen Ansprüchen in Sachen Unterrichtsformen angepasst werden müssen, aber auch was die energetischen Vorgaben anbelangen. So gab es dann auch keine Voten gegen diesen Kredit von 530 000 Franken. Es wurde aber hinterfragt, wie rasch die Schulraumplanung umgesetzt wird, muss man doch bedenken, dass doch noch einige Neubauprojekte mit Wohnraum in Planung und Umsetzung sind. Es kann ja dann nicht sein, dass die Schule nicht bereit ist, wenn es mehr Schülerinnen und Schüler gibt.

Bei der Neubau Forst-Erschliessungsstrasse sieht man den Vorteil, dass man dies mit dem Wanderweg verbinden kann. Auch den Vorteil der Waldbewirtschaftung überwiegte bei den Teilnehmern, möchte man doch einen gepflegten und gesunden Wald im Klöntal haben.

Was den Verpflichtungskredit für die Alpen anbelangt, begrüsste man, dass man endlich ein Konzept seitens der Gemeinde vorgelegt erhält, aus welchem ersichtlich ist, wann welche Alp saniert wird. Es ist unbestritten, dass auch bei den Alpen die Gesetzeskonformitäten eingehalten werden müssen. Dank dieser Alpstrategie ist endlich eine Planung sichtbar, was zu unterstützen ist.

Beim Überbauungsplan durfte man sich direkt durch den Bauherren-Vertreter informieren lassen. Ebenfalls konnten so direkt Fragen geklärt werden. Die Versammlung begrüsst das Projekt, wird doch der Verdichtung Rechnung getragen und oberirdische Parkplätze werden in den Boden verlegt, was zu einer Aufwertung beiträgt.

Das zusätzliche Traktandum konnte leider nicht an der Versammlung behandelt werden, da zum Zeitpunkt der Versammlung die Unterlagen noch nicht vorlagen.