Vor 200 Jahren ist der Kanton Genf der Eidgenossenschaft beigetreten. «Darauf sind die Genfer stolz und wollen sich bei der restlichen Schweiz bedanken», sagt Ivan Pictet, Präsident der Fondation pour Genève. Die Stiftung hat das Projekt «Genf besucht die Schweiz» initiiert und ist für die Durchführung verantwortlich. Auf seiner zweimonatigen Roadshow durch alle Kantone hat der speziell konzipierte Tour-Bus auf dem Rathausplatz in Glarus Halt gemacht. Genf hat Glarus an mehreren Ständen seine kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Beiträge zur Schweiz sowie die historische Verbindung mit Glarus aufgezeigt.
Start im Landratsaal
Im Landratsaal begrüsste Regierungsrätin Marianne Lienhard die Gäste aus Genf und die interessierten Glarnerinnen und Glarner zum ersten Teil des Anlasses. In seinem sehr interessanten und informativen Vortrag sprach Dr. Rolf Kamm über «die Glarner Fabrik- und Sozialgesetzgebung». Anschliessend referierte Simon Steyne sehr engagiert über das weltweite Problem der Kinderarbeit.
Fortsetzung auf dem Rathausplatz
Im Anschluss an diese beiden Referate, welche von den Gästen mit sehr grossem Interesse verfolgt wurden, begab man sich auf den Rathausplatz. Hier begrüsste in ausgezeichnetem Deutsch der «Genfer Nachwächter» die interessierten Besucher aus Genf und Glarus. Die beiden Redner aus Genf, Ivan Pictet und Pierre-François Unger, gaben einen Einblick in die Geschichte von Genf, aber auch in die Gemeinsamkeit der beiden Kantone. Gemeindepräsident von Glarus, Christian Marti, hiess die Gäste aus Genf herzlich willkommen. Dies übrigens abwechslungsweise in Deutsch und sehr gutem Französisch. Auch Regierungsrat Andrea Bettiga wechselte in seiner Rede immer wieder gekonnt von Deutsch auf Französisch.
Nach der offiziellen Zeromonie wurden die Gäste und auch die Bevölkerung zu einem Buffet-Lunch eingeladen. Selbstverständlich mit der Glarner Kalberwurst, Zwetschgen und Kartoffelstock. Oder aber zur Genfer Spezialität; einer Longeole (spezielle Wurst), Salzkartoffeln und Lauchgemüse. Anschliessend wurde der traditionelle Schokoladenkessel «Marmite de l’Escalade» zerstört. Dies gemäss einer alten Genfer Tradition.
Gesamtrevision der Gefahrenkarte Klöntal startet im Juni



























