GeoGuides und GeoStätten können profitieren

Am 21. Januar 2015 trafen sich auf Einladung des Vereins Geopark Sardona rund 25 GeoGuides Sardona und Vertreter von GeoStätten wie z.B. Gonzen Bergwerk, Versuchsstollen Hagerbach oder Pro Kastanie Murg im Hotel Churfirsten in Walenstadt zum jährlichen Erfahrungsaustausch. Die touristische Weiterentwicklung von GeoGuides und GeoStätten stand dabei im Vordergrund.



Nach der Begrüssung durch Geopark-Präsident Beat Aemissegger präsentierte Geschäftsführer Kaspar Marti einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Speziell erwähnte er die GeoGuides Sardona, die neben zahlreichen Führungen und Exkursionen auch bei Messeauftritten zum Einsatz kamen. Die beliebte und erfolgreiche Broschüre «Geopark-Infos» soll 2015 wiederum erscheinen. GeoStätten und GeoGuides wurden deshalb gebeten, ihre aktuellen Termine, Bilder usw. zu liefern. Die Hauptversammlung des Vereins Geopark Sardona findet voraussichtlich am 30. Mai 2015 statt. Geopark-Präsident Beat Aemissegger ist künftig auch als neuer GeoGuide-Koordinator tätig. Er informierte, dass er im laufenden Jahr drei GeoGuide-Anlässe organisieren und diese als Geologe fachlich begleiten werde. GeoGuide Ruedi Zuber stellte den neuen Leitfaden von GeoGuides für GeoGuides vor. Dieser fasst wesentliche Grundlagen, Wünsche und Anliegen der GeoGuides zusammen und bildet ein wichtiges Instrument für die Qualitätssicherung der GeoGuides.

GeoStätten in «Sardona-aktiv» eingebunden

Felicia Montalta, Projektleiterin des NRP-Projektes «Sardona-aktiv», machte die GeoStätten und GeoGuides Sardona auf deren Chancen aufmerksam, die sie im Rahmen der nun laufenden touristischen Inszenierung des UNESCO-Welterbes Tektonikarena Sardona nutzen können. Die NRP-Projektleiterin rief die Verantwortlichen der GeoStätten auf, sich ebenfalls an diesem Projekt zu beteiligen, das Welterbe Sardona in ihrer GeoStätte sichtbar zu machen und so von den weltweit bekannten Welterbe-Werten zu profitieren. Im März wird den GeoGuides und GeoStätten ferner eine touristische Weiterbildungsveranstaltung angeboten, bei welcher sie ihre Angebotsentwicklung, Vermarktung und Kommunikation optimieren können.

Welterbe-Werte in GeoStätten bringen

Das Welterbe bietet am 21. März 2015 erstmals eine Weiterbildung in Zusammenarbeit mit einer GeoStätte an. Im Landesplattenberg Engi werden den Führern die wichtigsten Welterbe-Inhalte vermittelt, sodass diese künftig ihren Besucherinnen und Besuchern auch die Werte des Welterbes kompetent vermitteln können. Neu werden solche Weiterbildungen auch anderen GeoStätten angeboten. «In einigen Jahren ist zudem vorgesehen, die GeoStätten als ausserschulische Lernorte vermehrt in modulartige Themenwochen einzubeziehen», betonte Welterbe-Mitarbeiterin Rosi Böni im Rahmen ihrer reich illustrierten Präsentation der aktuellen Vorgänge im Welterbe Sardona. Die GeoStätten und GeoGuides haben zudem die Möglichkeit, ihre Angebote auch über den Veranstaltungskalender des Welterbes und die Webseite «Erlebnis Geologie» auf einer nationalen Plattform bekannt zu machen.