«Hoffentlich unterstützten uns da die Ziger-Fans»

Für den Prix Montagne 2019 ist auch die GESKA aus dem Glarnerland nominiert. Neben dem Hauptpreis, welcher von einer siebenköpfigen Jury bestimmt wird, kann die Bevölkerung unter der Seite der Schweizer Berghilfe für den Publikumspreis ihre Stimme abgeben.




«Nach drei Jahren mit der neuen Produktionsanlage, waren wir nun richtig aufgestellt, um uns um den Prix Montagne zu bewerben», erklärt Inhaber der GESKA AG, Hermann Luchsinger, zum Ursprung der Einreichung des Projektes bei der Schweizer Berghilfe. Ziel des Erweiterungsbaues, der auch von der Schweizer Berghilfe unterstützt wurde, ist es, die qualitativ hochwertige Glarner Milch vor Ort zu verarbeiten und so mehr Wertschöpfung in der Region zu generieren. «Unser Grundpfeiler bleibt natürlich der Ziger, der scheidet aber bekanntlich die Geister.» Aus diesem Grund entstanden in den letzten Jahren zahlreiche neue Produkte aus der allgemeinen Grundlage, aber ohne den starken Zigergeruch. Am Schluss alles Punkte, die bei der Beurteilung des Projekts für den Prix Montagne grundlegend sind. Hier gehe es um die Wirkung und den Einfluss in einem Berggebiet, Schaffung von Arbeitsplätzen, aber auch positive Ausstrahlung für die Region. «Das älteste Markenprodukt der Schweiz schafft das natürlich locker.» Auch die Jury unter Präsident und Skilegende Bernhard Russi konnte er in einem ersten Schritt schon mal überzeugen. Von rund 56 eingereichten Projekten hat es die GESKA in die enge Auswahl von sechs Finalisten geschafft. Neben dem mit 40 000 Franken dotierte Hauptpreis gibt es zusätzlich einen Publikumspreis. «Auch diese 20 000 Franken würden wir natürlich gerne gewinnen und für Neuentwicklungen investieren.» Auf der Homepage der Schweizer Berghilfe (www.berghilfe.ch) kann die Bevölkerung so für das Glarner Traditionsunternehmen bis am 22. August ihre Stimme abgeben. Beide Preise werden am 4. September 2019 im Eventforum Bern verliehen. «Ob es uns reicht, sehen wir ja dann. Aber allein die Nomination ist eine gute Werbung für uns und für das ganze Glarnerland.»