Geska AG: «Glarner Grüessli» hat Erwartungen übertroffen

Er ist seit Urzeiten bekannt für seinen einzigartig würzigen Geschmack: der «Glarner Schabziger». Um neue Konsumenten für das traditionelle Produkt zu begeistern, lancierte die Geska AG im Februar 2011 das wesentlich mildere «Glarner Grüessli» – mit grossem Erfolg.



Das «Glarner Grüessli» ist ein luftig-leichter Brotaufstrich mit Bergfrischkäse und Schabziger.
Das «Glarner Grüessli» ist ein luftig-leichter Brotaufstrich mit Bergfrischkäse und Schabziger.

Der Glarner Schabziger ist das älteste Markenprodukt der Schweiz. Nicht nur hierzulande, auch im Ausland schätzen Liebhaber den mit Schabzigerklee gewürzten, nahezu fettfreien Magerkäse. Kein Wunder: Er ist ein reines Naturprodukt, das sich in das Konzept einer gesunden, ausgewogenen Ernährung bestens einfügt. Vor allem aber schätzen Käseliebhaber seinen unverwechselbar würzigen Geschmack.

Im März dieses Jahres brachte die Geska AG in Glarus, die weltweit einzige Herstellerin von Glarner Schabziger, ein neues Produkt in den Detailhandel, das unverwechselbar nach Schabziger riecht, jedoch viel milder im Geschmack ist: das «Glarner Grüessli».

Gut angelaufen

Das «Glarner Grüessli» ist ein luftig-leichter Brotaufstrich mit Bergfrischkäse und Schabziger. «Das luftige Frischkäseprodukt soll vor allem jüngere Kunden ansprechen und einen sanften Einstieg in die Welt des Schabzigers bieten», erklärt Johannes M. Trümpy, CEO der Geska AG. Eine Idee, die offenbar Anklang findet. «Seit der Produkteinführung hat sich das «Glarner Grüessli» erstaunlich schnell positioniert», freut sich Trümpy.

Dazu hat sicher auch Linda Fäh, Miss Schweiz 2009, als offizielle Produkt-Botschafterin beigetragen, die verführerisch von der Verpackung lächelt. Linda Fäh wird auch in der Werbung für das «Glarner Grüessli» eingesetzt, wo sie unter der Botschaft «Lindas neuester Streich» die Innovation aus dem Hause Geska präsentiert. «Ihr Charakter und ihre Ausstrahlung passen einfach perfekt zum «Glarner Grüessli», ist Trümpy überzeugt.

Das Marketing ist aber sicher nicht der einzige Grund dafür, dass das «Glarner Grüessli» bei den Konsumenten ankommt. Es ist auch die Vielseitigkeit des Produktes, die überzeugt: Das «Glarner Grüessli» eignet sich zum Streichen, Dippen, als Apéro oder Vorspeise. Und – typisch Schabziger – lässt auch das «Glarner Grüessli» viel kreativen Spielraum für neue Geschmackserlebnisse.

Salatsauce für die Region Zürich und Glarnerland

Eine weitere Innovation aus dem Hause Geska ist das Salat-Dressing mit Glarner Schabziger und kaltgepresstem, naturbelassenem Thurgauer Rapsöl, das seit 10. September in den Migros-Filialen der Region Zürich/Glarnerland unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.»(AdR) erhältlich ist. Das neue Dressing peppt mit seiner dezent würzigen Note alle Arten von Blatt-, Gemüse- und Teigwarensalaten auf. Die sämige Konsistenz lässt sich wunderbar dosieren und verteilen.

Zudem enthält die Fertigsauce ausschliesslich natürliche Zutaten – keine Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder Aromen. «Es ist ein Anliegen der Geska, die Traditionsmarke Glarner Schabziger mit zukunftsweisenden Produktinnovationen zu ergänzen. Die neue Salatsauce ist zudem unser Statement zum regionalen Gedanken von AdR», erklärt Johannes M. Trümpy.

Glarner Milch AG – Baubeginn verschoben

Das Bekenntnis zur Region zeigt sich auch im Engagement für die Glarner Milch AG, welche die Geska zusammen mit der Milchproduzentengenossenschaft Glarus und Umgebung (MPG) 2009 ins Leben rief. Die Glarner Milch AG ist Teil des regionalen Strukturförderungsprojektes «Glarner Chäs und Ziger» und wird für die Geska hochwertigen Rohziger nach internationalen Qualitätsstandards produzieren.

Die Glarner Milch AG plant für die Rohzigerherstellung einen Neubau, der mit modernsten Produktionsanlagen ausgerüstet wird.

Obschon das Baugesuch von den Behörden bereits abgesegnet wurde, verschiebt sich der auf Anfang November 2011 vorgesehene Baubeginn wahrscheinlich ins neue Jahr. «Wegen einer im Glarnerland aktuell erhöhten Bautätigkeit, sind die Unternehmen bereits ausgelastet», so Trümpy.