«Gib e Geiss» war ein voller Erfolg

159 Geissen verkauften die Reformierte Landeskirche und das Heks am Landsgemeindesonntag symbolisch in Glarus. Die Aktion «Gib e Geiss» war ein voller Erfolg.



Letzte Instruktionen: Markus Ramseier
Letzte Instruktionen: Markus Ramseier

Toni Bernet vom Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz, Heks, und Pfarrerin Claire Meier, Präsidentin der Kommission für Oekumene, Mission und Entwicklungszusammenarbeit der Reformierten Landeskirche, sind sehr zufrieden mit der Aktion «Gib e Geiss» im Glarnerland. Am gemeinsamen Stand vor dem Gerichtshaus wurden am Landsgemeindesonntag nicht weniger als 159 Geissen verkauft. «Ein stolzes Resultat», sagt Toni Bernet, «ein voller Erfolg», bilanziert Claire Meier.
Die beiden warben mit Vertreterinnen und Vertretern des reformierten Kantonalkirchenrates, der OeME-Kommission und des Heks für die Geissen, die symbolisch für 30 Franken pro Stück gekauft werden konnten, um Hunger und Armut in Ländern des Südens und Ostens zu verringern. «In Bangladesh, Äthiopien und anderen Ländern verändert sich für eine Familie sehr viel, wenn sie eine Ziege bekommt», meint Meier: «Die Kinder bekommen Milch, im Garten wächst dank dem Mist mehr, die Familie kann sich gesünder ernähren, mit dem gesparten Geld kann die Schulbildung der Kinder finanziert werden Und wenn Junge zur Welt kommen, wird ein Zicklein an eine andere Familie weitergegeben.»
Glarus war nur eine Station im Rahmen der Aktion Gib e Geiss»: Das Heks ist bis Mitte Juli in insgesamt 21 Schweizer Orten zu Gast.