In beiden Teams starteten jeweils zwei Frauen und drei Männer in den Disziplinen Laufen, Schwimmen, Inline-Skaten, Rennvelo und Bike. Erstaunlich war, dass am Schluss nach einer Gesamtzeit von über 32 Stunden die beiden Teams lediglich durch eine zeitliche Differenz von knapp vierzehn Minuten getrennt blieben.
Start in Interlaken und Ziel in Bern
An jedem der drei Tage musste der WettkämpferIn einmal in seiner Disziplin antreten, wobei die Anforderungen an die körperliche Leistung an jedem der drei Tage unterschiedlich war. Auch die Reihenfolge war immer wieder verschieden. So musste zum Beispiel der Läufer am ersten Tag die Schlussstrecke, und am andern Tag bereits wieder die Startstrecke absolvieren. Die Anforderung an die Athleten war während diesen drei Tagen enorm und deshalb war es sehr wichtig, wie Heinz Martinelli betonte, dass vor allem die Vorbereitung auf dieses Abenteuer von allen Beteiligten ernst genommen wurde. Wichtig in diesem Zusammenhang war aber auch die Organisation im Team. Hier galt es zu beachten, dass jeweils in den Wechselzonen auch der nächste Starter und das notwendige Material wie Rennvelo oder Bike bereitstand. Ein mehrseitiges Drehbuch war in dieser Beziehung eine grosse Hilfe und half unnötige Wartezeiten oder Leerläufe zu vermeiden. In dieser Hinsicht hat bei beiden Teams Löffler-Service7000 alles bestens und bis ins Detail funktioniert.
Gute Vorbereitung und grosszügige Sponsoren
„Ein solches Abenteuer ist auch mit einem grossen Kostenaufwand verbunden, betrug doch das Startgeld für jedes der beiden Glarner Teams 5000 Franken. Es muss aber in diesem Zusammenhang betont werden, dass in diesem Betrag beispielsweise auch für jedes Team ein Zelt mit genügend Liegematten geschenkt wurde. Vor allem aber stellte der Organisator die gesamte Logistik für die Teams und Betreuer, sowie eine umfangreiche Information zur Verfügung. Dieser gigantische Anlass war bis ins kleinste Details perfekt organisiert, deshalb ein riesiges Kompliment an die zuständigen Leute.“ Weiter betonte Heinz Martinelli, Leiter Wirtschaft und Arbeit im Kanton Glarus und Läufer im Team Löffler1-Service7000, dass ein solches Unterfangen nicht ohne Sponsoren bestritten werden kann. Nebst einer seriösen Vorbereitung jedes Wettkämpfers auf diesen Anlass sei wichtig, dass nicht noch zusätzlich finanzielle Aufwendungen geleistet werden müssten. So haben die beiden Teams mit der Firma Löffler einen grosszügigen Ausrüster gefunden, welcher ihnen sämtliche Wettkampftenues zur Verfügung gestellt hat. Aber auch die übrigen Sponsoren wie Service7000, Freihof-Garage in Näfels oder Bayer Schweiz haben dank grosszügiger Unterstützung dazu beigetragen, dass ein solches „Abenteuer“ überhaupt möglich war. Zu erwähnen auch, dass Dank zwei, von swiss-olypic zur Verfügung gestellten Busse, der Material- und auch der Personentransport ohne grosse Kosten bewältig werden konnte.
Die Zielankunft - ein bleibendes Erlebnis
Die beiden Teams hatten insofern Glück, dass sie von Materialdefekten oder Verletzungen während den drei Tagen weitgehend verschont blieben. Während den gesamten drei Tagen kämpften die beiden Löffler-Teams immer Kopf an Kopf. Einmal war das erste Team, dann wieder das zweite Team leicht im Vorsprung. Am Schluss beim Zieleinlauf in Bern betrug der Unterschied lediglich vierzehn Minuten und das auf eine Gesamtzeit von über 32 Stunden. Der Zieleinlauf war nach Aussage aller Beteiligten ein „Hühnerhauterlebnis“, standen doch auf beiden Seite beim Zieleinlauf eine grosse Zuschauermenge. Kurz vor dem Ziel trafen sich die fünf Athleten und konnten so gemeinsam ins Ziel einlaufen. „Ich, und ich spreche sicher auch im Namen meiner Mitkämpfer, werden diesen Augenblick des Zieleinlaufes nie vergessen, das Gefühl der Erleichterung aber auch etwas Einmaliges geleistet zu haben, war überwältigend. „ Auch Tage nach Beendigung des Gigathlon 2007 stand Heinz Martinelli noch immer unter dem Eindruck dieses Wettkampfes. In der Schlussrangliste rangiert das Team 1 an 43. und das Team 2 an 50. Stelle. Auch in dieser Beziehung ein riesiger Erfolg.
Rütliväter und Landesmütter




