Ein Schlagwort, das in der letzten Zeit in der Stadt als spontan einberufene, nicht angemeldete und somit illegale Veranstaltung in Linientrams der Verkehrsbetriebe Zürich Bekanntheit erreichte, erlangte dieses Mal im Rahmen einer bewilligten Sonderfahrt für eine geschlossene Gesellschaft eine erweiterte, positive Bedeutung.
Analog zu genannten unrühmlichen Veranstaltungen, wurde als Transportmittel ein normales Linientram der VBZ benutzt. Nebst einer ausreichenden Menge an Getränken fand darin nun aber auch eine umfangreiche Musikeinrichtung Platz. Als besondere Attraktion legten im Tram gleich drei DJ’s live House Musik auf und brachten die knapp 120 Gäste während einer vierstündigen Fahrt auf dem städtischen Liniennetz in Stimmung.
Laut Hauptorganisator Sämi Förstler ergaben sich insbesondere aus den technischen Rahmenbedingungen einige Herausforderungen, welche aber schlussendlich allesamt gemeistert werden konnten. Und so beurteilen er und seine Glarner OK-Kolleg/-innen den vergangen Samstagabend auch als grossen Erfolg, zumal dieser dem Team auch noch kleinere Verbesserungsmöglichkeiten für mögliche, künftige Veranstaltungen aufzeigte.
Künftige Nachahmer sind laut Förstler explizit erwünscht. „Meine persönliche Vision ist es, die Durchführung von Trampartys in der Zürcher Innenstadt dadurch langfristig etablieren zu können. Mit dem erfolgreich durchgeführten Anlass haben wir gezeigt, dass sämtliche typischen Elemente eines normalen Clublokals auch in einem Tram Platz finden. Die Stadt Zürich und die VBZ hat mit der entsprechenden Bewilligung zu unserer grossen Freude demonstriert, dass sich ein solcher Event mit dem öffentlichen Verkehr und Stadtleben gut kombinieren lässt, wenn gewisse Rahmenbedingungen eingehalten werden. Es wäre schade, diese Möglichkeit nicht weiterhin zu nutzen.“




