In der ersten Begegnung der Doppelrunde gelang den Glarner Hockeyanern ein Traumstart. Der GEC konnte im ersten Spielabschnitt gegen den EHC Bülach nicht weniger als drei Treffer vorlegen. Allerdings gingen die Gastgeber im Mitteldrittel sehr leichtfertig mit ihrem Vorsprung um und Bülach konnte innerhalb von nur knapp fünf Minuten auf 3:3 ausgleichen. Glarus verdaute diesen Rückschlag erstaunlich gut und erhöhte vorübergehend auf 5:3. Bülach zeigte im Vergleich zu den ersten 20 Spielminuten eine Leistungssteigerung und schaffte es mit zwei Treffern seinen Rückstand erneut wettzumachen.
Glarus disziplinierter
Der GEC leistete sich im entscheidenden Schlussdrittel weniger Fehler als die Zürcher. Der letzte Glarner Treffer zum Endresultat von 6:5 fiel zehn Minuten vor Schluss, worauf Bülach sehr viele Strafen kassierte. Die Gastgeber nutzten die numerische Überzahl, um die Punkte sechs bis neun ohne weiteren Gegentreffer ins Trockene zu bringen.
Siegesserie abgerissen
Nach zuletzt drei Siegen in Folge holte der EHC Winterthur die Glarner am Samstag mit einer 3:9-Abfuhr unsanft auf den Boden der Realität zurück. Nach 20 Minuten lag der GEC bereits mit 1:4 zurück und Winterthur machte spätestens im zweiten Drittel mit weiteren vier Treffern alles klar. Immerhin fing sich der GEC im Schlussabschnitt etwas auf und konnte diesen mit 1:1-Toren ausgeglichen gestalten. Trotz der hohen Niederlage zeigte die Formkurve der Glarner zuletzt nach oben. Für den GEC folgt nach einem spielfreien Wochenende das Rückspiel gegen Bülach, welches zusammen mit den Direktduellen gegen Urdorf, Dübendorf und die GCK Lions zu den Schlüsselpartien der Rückrunde gehört. In der Qualifikation verbleiben für die Glarner noch sechs Spiele und ein Rückstand von sechs Zählern auf den vierten Tabellenplatz, welcher den GEC vor der Abstiegsrunde bewahren würde.
Barbara Hutzenlaub & Coco Chantal – die Sprechstunde der besonderen Art



