Glarner Gemeinnützige Berichtgabe 2013

Die Glarner Gemeinnützige wird vom Ennendaner Jakob Trümpi seit Jahren präsidiert. Als Vizepräsidentin amtet die Stadtglarnerin Edith Marti-Imholz. Sie ist Präsidentin der Kommission Förderprojekte und Beiträge. Als Präsident der Verwaltungskommission amtet Hansjörg Dürst, Ennenda. Die Netstalerin Susan Honegger steht der Heimkommission SadL, Christina Oswald, Näfels, der HPZ-Kommission vor. In weiteren Chargen gehören dem Vorstand zudem Esther Feldmann Frefel und Dr. med. Rico Micheroli, beide aus Mollis, Dr. iur. Karljörg Landolt, Näfels, und der in Engi wohnhafte Kaspar Marti an. Die Geschäftsstelle leitet Rita Argenti-Frefel, Mollis.

 



Umschlagseite des Jahresberichts 2013. (Bild: zvg)
Umschlagseite des Jahresberichts 2013. (Bild: zvg)

Mit seinem Jahresbericht weist Jakob Trümpi darauf hin, dass sich seit dem vor drei Jahren erfolgten Zusammenschluss der Gemeinnützigen Gesellschaft und der Evangelischen Hilfsgesellschaft gar vieles ereignet hat. Die Ressortverantwortlichen zeigen auf, wie gross das Engagement stets ist. Unter enormem Zeitdruck stand die Erweiterung der Schule an der Linth (SadL). Entsprechend gross waren die Herausforderungen. Mit Schuljahresbeginn im August dieses Jahres können die neuen Räume bezogen werden. Die Einweihung ist auf den 27. September terminiert. Mit der Zukunft des Heilpädagogischen Zentrums hat sich der Vorstand intensiv befasst und entschieden, die bisherigen Standorte in Mollis und Oberurnen aufzuheben und alles in den Neubau – ebenfalls in Oberurnen – zu verlegen. Damit kann auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler besser eingegangen werden. Interne Betriebsabläufe erfahren eine Optimierung. Das Gemeindeparlament Glarus Nord hat der Bodenabtreteung und dem Kauf des bestehenden Schulhauses zugestimmt. In der Folge wurden die Studienaufträge an verschiedene Architekturbüros vergeben und durch eine Fachjury bewertet. Der Vorstand ist in verantwortungsbewusster Weise zugunsten der Öffentlichkeit, verschiedenen sozialen Institutionen und Einzelpersonen tätig. Es werden bedeutende Leistungen erbracht. Zahlreiche Spenden und ein Legat zeugen von der Wertschätzung, die der Glarner Gemeinnützigen zuteil wird. Die Belastung der Vorstandsmitglieder und damit der Kommissionen ist gross. Jakob Trümpi spricht vielen seine hohe Anerkennung und einen berechtigten Dank aus. Er schliesst die vielen Mitarbeitenden in den verschiedenen Institutionen gerne ein. Die Leiterin der Geschäftsstelle, Rita Argenti, befasst sich mit Buchhalterischem, der Liegenschaftsverwaltung, Sekretariatsarbeiten, den Sitzungsvorbereitungen sowie dem Erstellen der verschiedenen Protokolle. Verdankt werden zudem Wertschätzung und Unterstützung durch viele Gönner.

Christina Oswald präsidiert die HPZ-Kommission. Sie berichtet von einem störungsfreien und erlebnisreichen Jahr. Das Wanderprojekt ab Mollis bis Diesbach samt Übernachten auf dem Saggberg und in Diesbach war ein Höhepunkt. Begleitet wurde man von Packziegen, Pferden, Lamas und dem Therapiehund Any. An lästigem Dauerregen mangelte es nicht. Alles wurde trotzdem bestens gemeistert. Markante Verbesserungen wird es ab Sommer für Jugendliche ab dem 16. Altersjahr bezüglich Berufsorientierung geben. Angebote bestehen neu im Heilpädagogischen Zentrum Glarnerland.

Im personellen Bereich blieb es konfliktfrei. Die Schülerzahlen sind steigend. Die Betreuung der leicht mehr als 40 Schulpflichtigen ist ebenso intensiv wie anspruchsvoll. Die Vorarbeiten für den Neubau des HPZ haben im Moment kaum Einfluss auf den Schul- und Internatsbetrieb.

Die Schule an der Linth wird bekanntlich erweitert. Realisiert wird das Projekt des Architektenteams Rita Rüdisüli und Willi Schriber. Spatenstich war am 1. Juli des vergangenen Jahres. In der Schule, dem Internat und den Tagesgruppen ging der gewohnte Betrieb mit leichten Einschränkungen weiter. Kinder und Mitarbeitende sind in den Bauprozess einbezogen. Trotz Baulärm und Umtrieben hat sich niemand jemals beklagt. Susan Honegger schildert umfassend.

Hansjörg Dürst befasst sich namens der Verwaltungskommission mit Finanzen, Liegenschaften, dem Erweiterungsbau der Schule an der Linth und dem Neubau des HPZ Oberurnen. Edith Marti berichtet über Förderprojekte und Beiträge. Im Berichtjahr waren 36 Gesuche zu behandeln. Nicht allem konnte entsprochen werden. Zum Teil fehlten Unterlagen, bei einigen waren geforderte Kriterien nicht erfüllt.

Über mehrere Seiten ziehen sich Zahlen von Erfolgsrechnungen, Bilanz der verschiedenen Institutionen und der verschiedenen Fonds hin. Mit diesem Bereich befasste sich die Umberg Treuhand AG, als Revisionsstelle.

Die Glarner Gemeinnützige leistet eine umfassende, von vielen Seiten anerkannte und positiv beachtete Arbeit.Artikel