Präsident ist der Ennendaner Hansjörg Dürst, das Vizepräsidium liegt bei Gabriela Meier Jud aus Niederurnen. Urs Spälti, Mollis, leitet die Kommission Finanzen und Liegenschaften. Dr. med André Rotzer steht der Kommission der Institutionen vor; Carmen Mathis aus Näfels leitet das Ressort Förderprojekte / Beiträge. Dem Vorstand gehören zudem Kaspar Marti, Engi und die Stadtglarnerin Barbara Merz Feitknecht an.
Der Jahresbericht ist enorm lesenswert, klug gegliedert. Rita Argenti leitet die Geschäftsstelle. Hansjörg Dürst befasst sich unter dem Titel «Glarner Gemeinnützige mit neuer Strategie» mit dem Leitbild, enthaltend Tätigkeiten, Grundhaltun g und Arbeitsweise der Organisation. Es waren mehrere Workshopsnotwendig, bis alles ausformuliert und entschieden war. Unter anderem sollen Angebote weiterentwickelt werden. Reto Frey, neuer Geschäftsführer, hat die neue Organisation mit Geschäftsleitung und zentralen Diensten entwickelt, gearbeitet wird an der Linthlistrasse in Oberurnen.
In der Ueberbauung Kartoni Quartier AG in Ennenda, unmittelbar nach der Linthbrücke ab Glarus nach Ennetbühls, ist die GG mit zwei Projekten engagiert. Geschrieben wird von einem Letter of Intent für die neue Musikschule und mit der Trägerschaft der gleichen Institution Geplant war, an das Bühnenhaus einen Beitrag auszurichten. Dann traf im Mai eine Schenkung über fünf Millionen Franken ein – mit der Bedingung, dass die GG das Eigentum am Gebäude erwerbe und Bau sowie Betrieb finanziell sicherstelle. Das hatte ein Umplanen zur Folge. Nun ist geplant, dass die GG beide Liegenschaften erwirbt und an die Trägerschaften vermietet.
In Ziegelbrücke wurde das Projekt «Neuer Reitstall» realisiert, mit Reitstall, Reithalle, Reitplatz und Pächterwohnung. Der Vorstand genehmigte den Kredit von 3,53 Mio und setzte eine Baukommission ein.
Es steht die Aussensanierung des «Haltli» in Mollis an. Das Projekt wird in Etappen realisiert, der Kredit beziffert sich auf 2 Mio Franken.
Vorübergehend hat sich die GG auch für den Weiterbetrieb der beliebten Badi in Glarus und das Therapiebad im Kantonsspital engagiert. Die Badi blieb im vergangenen Jahr sehr zur Freude der vielen Besucherinnen und Besucher geöffnet. Ab diesem Jahr übernimmt ein neuer Trägerverein mit der Gemeinde den Betrieb. Beim Therapiebad blieb der Erfolg leider aus. Im Herbst scheiterten Verhandlungen mit einem möglichen Betreiber. Ende des vergangenen Jahres wurde das Bad deshalb geschlossen.
Hansjörg Dürst weist in seinem Berichtteil auf die solide Finanzlage der GG und die vielen Zahlen in der Jahresrechnung hin.
Urs Spälti schreibt über die Arbeit der Kommission «Finanzen und Liegenschaften». Er weist ebenfalls auf das Haltli Mollis, den Neuen Reitstall in Ziegelbrücke und das Kartoni-Areal hin. Eingeschlossen sind zwei MFH in Braunwald, hier mussten die Heizungen ersetzt werden.
Carmen Mathis berichtet über «Förderprojekte und Beiträge». Im vergangenen Jahr wurden total 47 Gesuche behandelt, bei 37 wurden der volle oder teilweise Betrag gutgeheissen. Die gesprochenen Beträge machten beinahe Fr. 190 0000 aus. Beiträge kamen auch Spielgruppen, Kitas und Tagesfamilien zugute.
André Rotzer steht der «Kommission der Institutionen» vor. Er berichtet unter anderem über den Abschluss von Leistungsvereinbarungen mit dem Kanton, Strukturanpassungen der GG , Organigramm des Heilpädagogischen Zentrums und der Schule an der Linth, Begleitung einer Kindergartenklasse in Netstal (ein Pilotprojekt des Kantons), Stellungnahmen und Vernehmlassungen.
Nicola Suter berichtet über das Heilpädagogische Zentrum Glarnerland. Damit über Leseabende, Tag der offenen Türe, Kooperationskindergarten und Brücken, die zwischen den Schulen zu bauen sind.
Heinz Zeller leitet die Schule an der Linth, er ist Mitglied der Geschäftsleitung. Er hebt die Vielseitigkeit der Schule und die wechselnden Projekte bewusst hervor. Die Schule, so sein Fazit ist deutlich mehr als Mathematik und Deutsch, es ist das Vermitteln vieler Kulturen und Alltage.
Reto Frey, Geschäftsführer GG und Vorsitzender der Geschäftsleitung freut sich spürbar, dass man für zukünftige Herausforderungen wirklich fit sei. Er berichtet über spannenden, mannigfaltige Aufgaben, über Geplantes für die weitere Zukunft. Man spürt diesen frischen Wind, die Begeisterung und das sorgsame Planen.
Sehr viel Raum nehmen Abrechnungen und damit Zahlen ein. Das betrifft die Erfolgsrechnung, das Heilpädagogische Zentrum Glarnerland (HPZ), die Schule an der Linth, die Dr. Rudolf Schuler-Stiftung, den Ursula Schmid-Fonds, den Nina0 Stüssi-Fonds, Legaten-Fonds, Magdalena Wichser-Fonds, Haltli-Fonds, und Fonds für Menschen mit einer Behinderung.
Beeindruckende Zahlen und Fakten bilden den Abschluss. 190 Personen beschäftigt die GG zusammen mit dem HPZ und der Schule an der Linth. 360 Personen und Organisationen haben eine Mitgliedschaft bei der GG. Beinahe 80 Schülerinnen und Schüler werden begleitet und ausgebildet, ab KG bis zum Schulabschluss. Das HPZ bietet in drei Wohngruppen 17 Plätze an. 27 Tages-Schulkinder nehmen am Unterricht der Schue an der Linth teil. Die Schule an der Linth bietet 45 Ausbildungsplätze an.




