Glarner Klimatreffen mit 26 engagierten Teilnehmer/-innen

Vergangenen Samstag fand im Güterschuppen Glarus das erste Klimatreffen nach den Corona-Lockerungen statt. Der Fokus lag auf der Ausarbeitung und Priorisierung der gesammelten Ideen aus dem Workshop mit Dr. Walter Steinmann, dem ehemaligen Direktor des Bundesamts für Energie. Es war der erste Anlass für den frischgebackenen Leiter des neuen Glarner Klima-Büros.



Der Einladung der Klimabewegung Glarus folgten 26 motivierte Glarnerinnen und Glarner. Sie alle trafen sich im Güterschuppen, um unter Leitung von Kaj Weibel, Rolf Hürlimann und Werner Kälin gemeinsam Ideen zu besprechen, die den Kanton Glarus so schnell wie möglich klimaneutral machen. Einerseits wurden bereits gesammelte Ideen vertieft und andererseits neue Ideen aufgenommen. 

Rückblick auf eine bewegte Zeit 

Die Klimabewegung Glarus ist bald zwei Jahre alt. Aus diesem Grund startete Kaj Weibel den Abend mit einem Gesamtrückblick. Mit eindrücklichen Bildern zeigte er die Entwicklung und die Ergebnisse der Bewegung in Glarus auf – Bilder von Protestaktionen, Veranstaltungen und Workshops. Unter den zahlreichen Aktivitäten gilt die Eröffnung des ersten Glarner Klima-Büros als aktuellste Entwicklung. 

Mitwirkung an der Zukunft 

Nach dem Rückblick gab es Arbeit für die Teilnehmenden. Sie konnten ihre Gedanken für ein nachhaltiges Glarnerland einbringen und bereits vorhandene Ideen kritisieren. In drei Gruppen wurde intensiv diskutiert, bevor eine Zusammenfassung im Plenum den Kreis schloss. Es kristallisierten sich einige Ideen heraus, die das Klima-Büro nun weiterverfolgt. Dazu gehört zum Beispiel das Projekt «1000 Solaranlagen im Kanton Glarus» mit dem Ziel, nachhaltige Solarenergie zu fördern. Dadurch würde die Produktion von grünem Strom markant ansteigen. 

Idee einer Vereinsgründung 

Zum Abschluss des offiziellen Teils stellte Rolf Hürlimann die Idee einer Vereinsgründung vor. Die Beteiligten erhielten einen Überblick zu den möglichen Statuten. Den Verantwortlichen ging es in erster Linie darum, diesbezüglich den Puls zu spüren. Die Form eines Vereins würde gewisse organisatorische Erleichterungen mit sich bringen. Das Klima-Büro verfolgt die Option der Vereinsgründung sorgfältig weiter.