Glarner Lehrplan und Lohnverordnung auf der Agenda

Letzte Woche trafen sich die Glarner Lehrpersonen zu ihrer grossen Konferenz. Die wichtigsten Themen in diesem Jahr: die Einführung des neuen Lehrplanes, eine neue Lohnverordnung sowie der 2. Glarner Bildungstag im kommenden Jahr.




«Es war ein intensives Verbandsjahr», verriet Co-Präsident Samuel Zingg zum Beginn der Jahreskonferenz des Lehrerinnen- und Lehrerverbandes Glarus (LGL). Beim neuen Glarner Lehrplan wie auch der neuen Lohnverordnung habe der Vorstand seine Aufgabe wahrgenommen und die Anliegen und Wünsche der Lehrerinnen und Lehrer in die Kommissionen und Arbeitsgruppen eingebracht. Diesen Dialog schätzt auch der Erziehungsdirektor Benjamin Mühlemann. «Sie sind ein konstruktiver und kompetenter Gesprächspartner.» Beim neuen Lehrplan spüre er bei den Lehrpersonen eine gewisse Vorfreude, mit dem neuen Werkzeug endlich loslegen zu können. Dazu prüfe der Kanton, wie die Volksschule in Zukunft aufgestellt werden sollte. Bei der Lohnverordnung könne endlich ein Ersatz für das von Lehrerseite ungeliebte DafLe gefunden werden, meinte Zingg weiter. «Wenn es denn auch so verabschiedet wird.» Im Namen der drei Gemeinden bedankte sich Christian Marti für das Engagement der Mitglieder. «Sie sind der zentrale Angelpunkt in der Bildung.» Ausserdem wies er darauf hin, dass alle drei Gemeinden die Modernisierung der Infrastruktur im Fokus haben. Mit Blick auf die kommenden Abstimmungen wies Zingg zudem daraufhin, dass die Vorlage «AHVplus» für den «Frauenberuf» Primarlehrer von grosser Bedeutung sei. Traditionell mit einem Sketch blickten Zingg und Lorenzo Conte humoristisch auf die brennenden Themen der Lehrpersonen. Dies war zudem die Abschiedsvorstellung Contes, welcher in diesem Jahr in die Schulleitung im Kanton Zürich gewechselt ist. Für seine Nachfolge freue man sich auf einen geeigneten KandidatenArtikel, erklärte dazu Zingg. Nach dem grossen Erfolg im letzten Jahr findet 2017 der 2. Glarner Bildungstag statt.