Saisonminusrekord lautete nach der zweitletzten Meisterschaftsrunde das Fazit ohne Ausländer. Die erste Mannschaft der Sportschützen Glarnerland erlitt gegen Altstätten-Heerbrugg eine deutliche Klatsche. Den Glarnern fehlten schlicht und einfach die hohen Resultate. Auch ohne die Tschechen müssten einige Schützen in der Lage sein, die Ausländer zu kompensieren. Doch der Wurm steckte zu tief drin.
Gedankenanstoss für den Final
Sollten sich die auf dem 5. Zwischenrang klassierten Glarner für den Meisterschaftsfinal qualifizieren, so wird sich der eine oder andere Athlet seine Gedanken machen müssen. Denn mit einer derart desolaten Leistung können sich die Sportschützen Glarnerland nicht zeigen. Schliesslich gehören sie zu den Top-Teams der Schweiz und konnten in der Vergangenheit schon mehrere Medaillen ins Glarnerland nach Hause nehmen. Lars Kamm und Andreas Stüssi (beide 194), Sabrina Fuchs und André Eberhard (beide 192), Peter Diethelm (191), Rolf Lehmann (190), Andrea Stüssi (187) und René Müller (184) erreichten gerade mal 1524 Punkte. Sie unterlagen gegen die Rheintaler (1561) deutlich. Nebst den Athleten wird sich auch der Coach eine Strategie ausdenken müssen, hat er im Nachwuchskader noch einen Trumpf in der Hand.
Verbleib in der 1. Liga
Auch die zweite Mannschaft brillierte nicht. Glarnerland 2 unterlag mit 1487:1536 Punkten Fribourg Ville 1. Die Glarner belegen nun den 4. Zwischenrang und können sich nicht mehr auf den 1. Rang und somit für den Aufstieg zurück in die NLB schiessen. Vladimir Haloda schoss mit 196 Punkten einmal mehr das beste Ergebnis. Erich Mächler (188) und Klaus Honold (187) konnten ebenfalls eine ansprechende Leistung liefern. Roland Weyermann und Armin Klarer (beide 186) wären zu mehr fähig. Martin Mächler schoss 185 Punkte, Sibylle Hunold (184) und Martin Tremp (175).
Europa darf nicht auseinanderfallen



