Glarner Oberkrainer im Final in München

Bereits das Erreichen in den Final der zwölf Besten Formationen zur schweizerischen Ausscheidung zum Grand Prix der Volksmusik im Schweizer Fernsehen war für die Glarner Oberkrainer um Bandleader Geni Good ein grosser Erfolg. Aus insgesamt 188 eingesandten Stücken hatte im Vorfeld die zwölf besten ausgewählt, darunter die Glarner Oberkrainer und auch der Glarner Sänger Salvo.



Kurt Aschwanden
Kurt Aschwanden

Für Salvo bildete die erste Runde, nach der Bewertung der zwölf Interpreten und Musikformationen bereits das Ende. Dagegen erreichten die Glarner Oberkrainer, wohl auch zu ihrer eigenen Überraschung den Sprung in die zweite, alles entscheidende Runde.

Starke Konkurrenz


In der ersten Runde präsentierten die zwölf Finalisten ihre Titel, mit denen sie den Sprung in das Finale im Schweizer Fernsehen erreicht hatten. Die Glarner Oberkrainer, praktisch die einzige Formation, welche einen ausschliesslich instrumentalen Vortrag gaben, mussten als neunte Gruppe in die Ausscheidung. Ihr Vortrag wurde immer wieder von den vielen mitgereisten Fans frenetisch unterstützt. Aber auch die übrigen Gruppen konnten bei ihren Darbietungen jeweils voll auf ihre Fans zählen. Nach Beendigung der ersten Runde war das Rennen um den Einzug der besten Sechs völlig offen. Bereits als erste gab der Präsentator den Namen der Glarner Gruppe bekannt, die somit in die zweite Runde gewählt wurde. In der zweiten Runde wurden anschliessend die vier Formationen gewählt, welche die Schweiz am internationalen Grad Prix der Volksmusik in München vertreten. Die Freude bei den Glarner Musikanten war riesig, als ihr Name im dritten Rang bekanntgegeben wurde. Mit dem von Bandleader Geni Good komponierten Stück „Chlefeler Schtimmig“ erreichten sie den erhofften Einzug in den Final.

Glarus24.ch gratuliert den sympathischen Musikanten und wünscht ihnen schon heute viel Erfolg und ein gutes Abschneiden am Final vom 29. August in München.