Glarner Pfadis erleben abwechslungsreiches Pfingstlager

Über das Pfingstwochenende waren die vier Abteilungen der Glarner Pfadi in verschiedenen Lagern unterwegs und erlebten spannende Abenteuer, kreative Geschichten und zahlreiche unvergessliche Momente.



Alles vorbereitet für einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer (3) (von Severin und Loser v/o Adler)
Alles vorbereitet für einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer (3) (von Severin und Loser v/o Adler)

Die Abteilungen Kärpf und Rauti verbrachten ihr gemeinsames Pfingstlager im Planuraheim in Linthal. Unter dem Motto «Asterix und Obelix» machten sich die Teilnehmenden auf die Suche nach dem gestohlenen Zaubertrankrezept von Miraculix. Gemeinsam mit den bekannten Galliern reisten die Kinder und Jugendlichen mit dem Velo von Schwanden nach Linthal. Im Lager eigneten sie sich das nötige Wissen an, um den Dieben das Handwerk zu legen. Ein besonderes Highlight war eine selbst gebaute Seilbrücke hoch zwischen den Bäumen, die nur von den Mutigsten überquert wurde. Zudem durften vier Kinder feierlich ihren Pfadinamen erhalten. Neu tragen sie die Namen Tupf, Victorinox, Funggä und Tarzan.

Die Pfadiabteilung Glärnisch aus der Stadt Glarus verschlug es ins Klöntal zu den fiktiven Fernseh- und Radiostudios von «Glärnisch Productions». Eigentlich wollten die Teilnehmenden beim TV-Klassiker «1 gegen 100» mitmachen. Doch schon bald stellte sich heraus, dass die Festplatte mit sämtlichen aufgezeichneten Sendungen verschwunden war. Um den Medienbetrieb zu retten, produzierten die Kinder und Jugendlichen während des gesamten Wochenendes neue Sendungen. Ob Pflanzenkunde, Sport oder Kochen, die Teilnehmenden stellten ihr Können in den unterschiedlichsten Bereichen unter Beweis. Am Montag konnten schliesslich alle Sendungen erfolgreich abgeschlossen und «Glärnisch Productions» gerettet werden.

Die Abteilung Windegg verbrachte ihr Pfingstlager mit 30 Teilnehmenden und neun Leitenden in Walchwil (ZG). Unter dem Motto «Das verwirrte Märchenbuch» reisten die Kinder gemeinsam mit den Figuren Yoyo und Doc Croc aus «SimsalaGrimm» ins Märchenland. Dort galt es, bekannte Märchen wieder in die richtige Form zu bringen, nachdem deren Geschichten völlig durcheinandergeraten waren. So wollte beispielsweise plötzlich Rotkäppchen den Wolf fressen. Ein besonderer Höhepunkt des Lagers war der Ausflug in die Höllgrotten bei Baar.

Die Pfingstlager boten den Kindern und Jugendlichen nicht nur Spiel und Spass, sondern förderten auch Teamgeist, Kreativität und Selbstständigkeit. Für die rund 100 Teilnehmenden und Leitenden bleiben die erlebnisreichen Tage über Pfingsten sicherlich noch lange in Erinnerung.