Glarner Schabziger setzt auf regeneratives Milch-Wellness-Angebot

Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Milchproduktion und im Sinne einer nachhaltigen Ressourcennutzung lanciert die GESKA AG ein neuartiges Projekt: Ab Mai wird auf dem Dach der Produktionsstätte des Glarner Schabziger ein spezialisiertes Magermilchbad in Betrieb genommen.



(Bilder: zvg)
(Bilder: zvg)

Ziel des Projekts ist es, überschüssige Milchbestandteile sinnvoll weiterzuverwenden und gleichzeitig ein wissenschaftlich fundiertes Angebot im Bereich Hautregeneration und Wohlbefinden zu schaffen. Studien aus der Dermato-Kosmetik weisen seit Jahren auf die positiven Eigenschaften von Kuhmilch hin. Insbesondere enthaltene Milchsäuren, Aminosäuren und Vitamine unterstützen die natürliche Hauterneuerung, fördern die Zellregeneration und tragen zur Verbesserung der Hautstruktur bei. Das wusste schon Kleopatra, denn Eselsmilch hat eine ähnliche Wirkung.

Ein zusätzlicher Wirkfaktor ergibt sich durch den im Glarner Schabziger traditionell verwendeten Bockshornklee.
Diese Pflanze wird in der Ernährungs- und Pflanzenkunde seit Langem geschätzt. Ihre Inhaltsstoffe – darunter sekundäre Pflanzenstoffe und natürliche Antioxidantien – können die Mikrozirkulation der Haut fördern und zur Revitalisierung beitragen. In Kombination mit Magermilch oder Schotte entsteht ein umfassendes Pflegekonzept mit nachweislich unterstützenden Effekten für Hautbild und Wohlbefinden.

Das Dachbad wird als kontrollierte Anlage betrieben und bietet Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, Anwendungen unter optimalen Bedingungen zu nutzen. Ergänzend dazu entwickelt die GESKA AG ein mobiles Angebot: Ein standardisierter HotPot kann inklusive 1750 Litern Magermilch oder Schotte direkt an Kundinnen und Kunden geliefert werden, um entsprechende Anwendungen auch im privaten Umfeld zu ermöglichen.

Mit diesem Schritt erweitert die GESKA AG ihr Tätigkeitsfeld gezielt um innovative Nutzungsmöglichkeiten im Schnittbereich von Lebensmittelproduktion, Nachhaltigkeit und Wellness.