Glarner Schachteams im Höhenflug

Gerade zweimal setzten sich Glarner Schachteams in Szene. Glarus 1 gewinnt das wichtige Spitzenspiel gegen Rapperswil mit 4:2 und Glarus 2 dominierte im Toggenburg mit 5.5:0.5.



Glarner Schachteams im Höhenflug

Glarus braust wie ein Föhnsturm durch die 3.-Liga-Gruppe Ost2. In fünf Runden gingen die Glarner fünfmal als Sieger nach Hause und stehen mittlerweile unangefochten an der Tabellenspitze. Wer aber angesichts des Höhenflugs einen leichten Sieg über Rapperswil erwartete, lag falsch, denn die Rosenstädter lieferten einen harten Kampf, auch wenn Peter Fuchs Glarus bald in Führung gebracht hatte. Zum vierten Mal siegte Fuchs mit den schwarzen Figuren! Danach glich Rapperswil aber aus und erst Werner Zilteners Endspielkunst brachte Glarus wieder voran. Jetzt lief es für Glarus immer besser. Christof Gutscher zauberte einen unwiderstehlichen Königsangriff auf das Brett und Martin Dürst setzte gegen Berni Imfeld seine Bauernübermacht resolut durch. Dass es letztlich für Rapperswil doch keine Kanterniederlage absetzte, ist Thomas Hofstetter zuzuschreiben, der nach längerem Kampf Oswald Bürgi den Sieg abluchste.

Wird es Zeit, das „A-Wort“ wieder einmal ins Spiel zu bringen? Je nach Saisonverlauf heisst das bewusste Wort „Aufstieg“ oder „Abstieg“, nach der verknorzten Saison 2008 geht es um den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Liga. In der momentanen Form für Glarus gewiss keine unrealistische Perspektive.

Glarus 2 wieder auf Kurs

Glarus 2 reiste zum Tabellenletzten Toggenburg nach Wattwil. Sie wollten und mussten gegen diesen Gegner gewinnen. Dementsprechend waren sie voll motiviert und der Spielverlauf war ganz nach ihrem Geschmack. Es war noch keine halbe Stunde gespielt und Glarus führte 1:0. Emil Michel setzte seinen Gegner so unter Druck, dass dieser im 10. Zug die Dame verlor und die Partie aufgab. Nach einer ausgeglichenen Partie remisierte Gustav Weber. Eine gute Partie spielte Walter Niederer. Kurz nach einem Remisangebot seines Gegner, das er ablehnte, entschied er die Partie zu seinen Gunsten. Werner Weibel eroberte schon früh eine Leichtfigur und diesen Vorteil gab er nicht mehr aus der Hand. Weibel verbuchte einen weiteren Punkt für die Glarner. Jacques Jenny und Werner Furthmüller erspielten sich leichte Vorteile aber ihre Gegner gaben sich nicht so leicht geschlagen. Mit Geduld und guten Nerven konnten beide die Partie gewinnen. Nach getaner Arbeit stand das Skore auf 5.5 : 0.5 für Glarus. Nach dem kleinen Zwischentief der letzten beiden Runden haben sich die Glarner wieder freigespielt.