Glarner Seebäder: Tadellose Wasserqualität

Im aktuellen Badewasser-Test des Amtes für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit erhielten der Klöntalersee und der Walensee Bestnoten.



Die Qualität des Badewassers ist an allen geprüften Stellen im Kanton Glarus sehr gut • (Foto: Maya Rhyner/Visit Glarnerland)
Die Qualität des Badewassers ist an allen geprüften Stellen im Kanton Glarus sehr gut • (Foto: Maya Rhyner/Visit Glarnerland)

Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit (ALT) hat die Badewasserqualität der Badeplätze in den Kantonen Graubünden und Glarus untersucht. Die Qualität des Badewassers ist an allen geprüften Stellen gut bis sehr gut. Das ALT nahm Proben aus 19 Bündner und 2 Glarner Gewässern. Im Glarnerland wurden Mitte Juni im Klöntalersee beim Strandbad Güntlenau und beim Strandbad Vorauen Proben entnommen. Sie erhielten wie auch die Walenseeprobe vom Strandbad Gäsi die Höchstnote A (siehe auch Box).

Momentaufnahme

Die ermittelte Badewasserqualität stellt nur eine Momentaufnahme dar. Durch ungünstige Wetterverhältnisse wie Gewitter und intensive Regenfälle kann sich die Wasserqualität infolge von Abschwemmungen aus landwirtschaftlich genutzten Böden oder aus Regenwasserüberläufen der Kanalisation rasch verändern. Nimmt der Mensch eine grössere Menge fäkalverschmutzten Wassers auf, kann es zu Erkrankungen kommen. Es ist daher sinnvoll, die folgenden Regeln für das Baden in Flüssen und Seen zu beachten:

  • Badeplätze mit schlechten Untersuchungsergebnissen meiden (insbesondere Qualitätsklasse D)
  • Bei trüber Wasserführung auf das Baden verzichten
  • Möglichst keine grösseren Mengen Wasser schlucken (speziell bei Kindern darauf achten)
  • Nach Möglichkeit nach dem Baden duschen

So wurde geprüft

Die Untersuchungen und die qualitative Einstufung der Badewässer erfolgten aufgrund der «Empfehlungen zur Untersuchung und Beurteilung der Badewasserqualität von See- und Flussbädern», herausgegeben vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) und vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). Ausschlaggebend für die Einstufung der Badewasserqualität ist die Belastung des Seewassers mit Escherichia coli und intestinalen Enterokokken, sogenannten Fäkalkeimen.