Glarner Senioren trotzen dem Wetter

Glarner Senioren lassen sich durch schlechtes Wetter auf ihrer Erkundungsfahrt ins Appenzellische nicht verdriessen.




Schon Tage zuvor waren andauernder Regen und merklich kühlere Temperaturen angesagt, nur verdriessen liessen sich dadurch die gut und gern 60 Teilnehmer des Glarner Seniorenverbandes, welche sich unlängst in Reisecars von Niederer und Fischli auf die Fahrt ins Appenzellische wagten, nicht. Nach einem gemütlichen Kaffeehalt am Fuss des Rickens ging es weiter durch die sanfte Hügellandschaft an Thur, Necker, Urnäsch und Sitter, welche witterungsbedingt beachtliche Mengen an Wasser führten.

Gegen Mittag wurde das erste Ziel, die «Waldegg» ob Teufen mit dem «Schnuggebock», der Tintelompe und dem Ziträdli erreicht. Erinnerungen an die eigene Kindheit und das damals einfache Leben stiegen in den meisten hoch beim Betrachten der Holzofenbäckerei, der Käserei und des Schulzimmers.

Bald schon hiess es Aufbruch in den Hauptort Appenzell. Dieser erlitt ähnlich wie Glarus nur rund 300 Jahre früher einen zerstörerischen Brand. Der schaffte Platz für eine Vielzahl in leuchtenden Farben bunt bemalter Giebelbauten, welche zusammen mit den in den unteren Geschossen eingerichteten Ladengeschäften den mehrheitlich verkehrsfreien Ortskern bilden. Die meisten liessen sich nicht zweimal bitten, prüften das Angebot und besorgten entweder für sich oder für die Angehörigen, was das Herz begehrte oder was aufgetragen worden war.

Nur zu schnell hiess es wieder einsteigen zur Heimfahrt durchs Rheintal und dem Walensee entlang zurück ins Glarnerland. Ein Treffen mit den Bündnern in Chur im August und eine viertägige Ferienreise ins Elsass im September sind als nächste Veranstaltungen vorgesehen, mehr dazu auf unserer Homepage unter www.glarner-seniorenverband.com/aktuell/.