Nach sechs Runden können die Glarner Luftgewehrschützen bei der Mannschaftsmeisterschaft auf eine gelungene Saison zurückblicken, auch wenn diese noch gar nicht vorbei ist. Eine Qualifikationsrunde steht noch an, ehe am 7. Februar in Avenches die ersten sechs Teams der Nationalliga A um den Meistertitel kämpfen. Die siebt- und achtklassierten Mannschaften probieren sich gegen die je ersten zwei Mannschaften der NLB-Gruppen zu behaupten und den Ligaerhalt zu sichern.
NLA-Team ohne Nachwuchscracks
Glarnerland 1 zog mit 1565 Ringen das schlechteste Saisonergebnis ein und doch machten sie den Sack zu. Den Bündnern aus Trun (1552) lief es noch schlechter. Damit sicherten sich die Einheimischen den sechsten Punkt und sind so frühzeitig für den Final qualifiziert, denn Trun (2 Punkte) und Altendorf (0 Punkte) werden die Abstiegsrunde bestreiten müssen. Jan Netusil und Frantisek Smetana erzielten 199 Punkte. Michael Köppel und Gina Landolt (je 197), Tim Landolt (196) sowie Silvan Lendi und Andreas Stüssi (je 195) schossen in gewohnter Manier. Während Stüssi den Wechsel von der NLB ins erste Team gut verkraftete, verlor Mischa Armati mit 187 Ringen deutlich zu viele Punkte.
Erste Glarner Schützin mit 200 Punkten
Für das Glarner Highlight sorgte Corinne Jöhl. Die junge Glarnerin schaffte Historisches. Als erste Glarner Schützin schoss die Nordglarnerin das Maximum von 200 Ringen. Das andere Nachwuchstalent, Lio Wickihalder, verlor nur einen Zähler auf die zwanzig Schüsse. Auch Sandra Monney zeigt sich weiterhin in Hochform (197). Vladimir Haloda (195), René Müller (193), Rolf Lehmann (192), Petr Smol und André Eberhard (je 191) rundeten das Siegerresultat von 1558 Zählern ab. Feld-Meilen (1524) blieb gegen den Tabellenführer chancenlos. Hinter den unbesiegten Glarnern reihen sich vier Teams mit sechs Punkten ein, die auf den zweiten Aufstiegsplatz hoffen. Nebst Glarnerland 2 wollen Uri, Vully-Broye, Montmollin oder Wil-Stadt um einen Platz in der NLA kämpfen. Aus der Ostgruppe haben sich bereits ebenfalls frühzeitig Dielsdorf und Wettingen-Würenlos qualifiziert. Sollten die Glarner, welche am Aufstiegsfinal nicht mit der Bestbesatzung antreten können, trotzdem die Sensation schaffen, wäre es ein Novum, dass zwei Teams desselben Vereins nächste Saison in der NLA schiessen würden.
Die Luft scheint draussen zu sein
Das dritte Glarner Team wird förmlich nach hinten durchgereicht. Mit 1483 Ringen gelang Peter Armati (194, aufgelegt), Markus Landolt (192, aufgelegt), Lars Kamm (189), Nadine Jöhl (185), Jürg Fischli (184), Gianni Albert (182, aufgelegt), Leonie Meier (179) und Martin Tremp (178) kein gutes Match. St.Gallen 2 (1495) hatte da ein leichtes Spiel gegen die Glarner. Die Glarner Zweitligisten liegen nur noch auf dem sechsten Rang.
Liga: NLA
Olten 1–Tafers 1 1’574:1’574. Thörishaus–Gossau 1 1’577:1’578. Voluntaria-Trun 1–Glarnerland 1 1’552:1’565. Altendorf 1–Nidwalden 1 1’538:1’583.
1. Nidwalden 1 10 9’491+. 2. Thörishaus 10 9’476+. 3. Olten 1 7 9’477+. 4. Tafers 1 7 9’451+. 5. Gossau 1 6 9’443+. 6. Glarnerland 1 6 9’442+. 7. Voluntaria-Trun 1 2 9’392*. 8. Altendorf 1 0 9’281*.
+Finalqualifikation
*Abstiegsrunde
Liga: NLB, Gruppe West
Montmollin–Wil Stadt 1’545:1’548. Vully-Broye 1–Uri 1 SPS 1’561:1’544. Glarnerland 2–Feld-Meilen 1 1’558:1’524. Weinfelden 1–Zürich-Stadt 1’546:1’533.
1. Glarnerland 2 12 9’294. 2. Uri 1 6 9’292. 3. Vully-Broye 1 6 9’277. 4. Montmollin 6 9’248. 5. Wil Stadt 6 9’238. 6. Weinfelden 1 5 9’283. 7. Feld-Meilen 1 5 9’207. 8. Zürich-Stadt 1 2 8’747.
Liga: 2, Gruppe 7
Laufen 2–Oberegg 1’502:1’474. Glarnerland 3–St. Gallen 2 1’483:1’495. Agno AC–Vully-Broye 3 1’531:1’509. Taverne–Winistorf 1’442:1’536.
1. Winistorf 12 9’151. 2. Agno AC 10 9’127. 3. Vully-Broye 3 8 9’023. 4. St. Gallen 2 6 8’868. 5. Laufen 2 4 8’972. 6. Glarnerland 3 4 8’969. 7. Taverne 4 8’744. 8. Oberegg 0 8’793.




