Glarner Vermittler leisten gute Arbeit

Im Rahmen einer würdigen Feier wurden 15 Teilnehmer des Weiterbildungsstudiengangs für Vermittler und Friedensrichter an der Hochschule Luzern mit ihren Diplomen ausgezeichnet. Eugen Rusterholz, Vermittler von Glarus Nord, war einer der erfolgreichen Absolventen des 3-jährigen berufsbegleiteten Studiums.



Eugen Rusterholz. (Bild: zvg)
Eugen Rusterholz. (Bild: zvg)

An der Abschlussfeier anwesend war auch der Zuger Justizdirektor Beat Villiger. Er wies auf die Bedeutung der Institution der Vermittler und Friedensrichter hin, würdigte deren Wirken als Schaltstelle zwischen Bürger und Gerichten und äusserte sich kritisch zur gegenwärtigen Tendenz der Professionalisierung dieses Amtes.

Schlichten vor Richten


Neben Eugen Rusterholz ist bereits auch Ernst Baumgartner, Vermittler von Glarus Süd, im Besitze des Diploms dieses Studiengangs «CAS Certificate of Advanced Studies Friedensrichter HSLU/FHZ».

Inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung waren das Studium des Rechts (ZGB, OR, SchKG), die Amts- und Verhandlungsführung sowie das Anwenden von erfolgreichen Verhandlungsinstrumenten, wie zum Beispiel die Mediation.

Die Ausbildung zeichnete sich durch hohe Praxisnähe aus

Die erworbenen Kenntnisse verbreitern nun die Kompetenz in der Amtsführung mit dem Ziel, in einem Streitfall zwischen den Konfliktsparteien eine gütliche Lösung zu erreichen, dies nach dem Grundsatz «Schlichten vor Richten».

Die Glarner Vermittler sind überaus erfolgreich. So konnten im Jahr 2014 rund 60% der über 200 Fälle auf ihrer Stufe erledigt werden. Eine eindrückliche Erfolgsquote, was auch gleichbedeutend für eine Entlastung des Kantonsgerichtes und des Steuerzahlers ist!

Die Glarner Vermittler und ihre Stellvertreter

Glarus Nord:
Eugen Rusterholz, Stv. Gret Menzi

Glarus:
René Schönfelder, Stv. Paul Kölliker

Glarus Süd:
Ernst Baumgartner, Stv. Christian Ronner