Glarner zogen erwartete Niederlage gegen den Meister ein

Glarnerland 1 verlor in der 3. Runde in der Luftgewehr-Mannschaftsmeisterschaft gegen Tafers deutlich. Auch das zweite Team kassierte eine Klatsche.



Sabrina Fuchs setzte sich mit 194 Punkten in der zweiten Mannschaft gut in Szene. (Bild: zvg)
Sabrina Fuchs setzte sich mit 194 Punkten in der zweiten Mannschaft gut in Szene. (Bild: zvg)

In der 3. Meisterschaftsrunde traf der Schweizer Meister aus Tafers auf den Vize-Schweizer-Meister aus dem Glarnerland. Während die Glarner auf ihre Tschechen verzichten mussten, setzte der Schweizer Meister auf ein «Ersatzteam». Doch wie im Fussball der FC Basel mit der zweiten Garde gewinnen kann, können das auch die Sensler im Schiesssport. Mit 1561 Punkten zauberten sie ein super Resultat hin.

Schwacher Glarner Auftritt


Normalerweise ist der Schweizer Meister kaum bezwingbar. Doch mit 1561 Ringen wäre ein Sieg möglich gewesen. Der ersten Mannschaft der Sportschützen Glarnerland misslang die dritte Runde jedoch vollends. Mit 1524 Punkten blieben sie völlig unter den Erwartungen. Einzig André Eberhard mit 195 Punkten, Andreas Stüssi (194) und der kurzfristig eingesprungene Roman Portmann (192) erreichten die 190er-Grenze. Rolf Lehmann, Lars Kamm und Peter Diethelm (alle 189), Andrea Stüssi und René Müller (188) zogen einen schwarzen Tag ein.

Chancenlos gegen die Genfer

Die 1.-Ligisten waren geschwächt, da sie Schützen an die erste Mannschaft ausleihen mussten. Deshalb ist das Resultat von 1477 Punkten auch nicht erstaunlich. Gegen Genève L’Arquebuse (1512) blieb ihnen nicht ein Hauch einer Chance. Sabrina Fuchs schwang mit tollen 194 Punkten obenaus. Auch Roland Weyermann (191) zeigte, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Erich Mächler (189) legte wiederum eine Konstanz an den Tag. Klaus Honold (185), Jürg Fischli und Martin Mächler (beide 181), Martin Tremp (180) und Remo Duft (176) kämpften mit Herzblut.