Glarnerland 1 besiegt die Gossauer Sportschützen

Die Luftgewehr-Mannschaftsmeisterschaft ging bereits in die dritte Runde. Glarnerland 1 gelang ein weiterer Sieg, während Glarnerland 2 eine Niederlage kassierte.



Familienduell verloren: Andrea Stüssi verlor gegen Andreas mit tollen 195 Punkten. (Bild: zvg)
Familienduell verloren: Andrea Stüssi verlor gegen Andreas mit tollen 195 Punkten. (Bild: zvg)

Obwohl die tschechische Verstärkung anwesend war, mussten die Glarner eine Zeit lang um den Sieg bangen. Milan Mach missglückte die dritte Meisterschaftsrunde förmlich. Der Vollprofi aus Pilsen hatte Probleme mit seinem Sportgerät zu beklagen und kam überhaupt nicht auf Touren. Doch seine Teamkollegen halfen ihm aus der Patsche und retteten die verlorenen Punkte mit guten Leistungen.

Stüssis Rückkehr

Der zweite Tscheche Petr Smol liess sich von seinem Teamkameraden nicht beirren und schoss in gewohnter Manier tolle 197 Punkte. Das waren sechs Punkte mehr als sein Landsmann. Ebenfalls rund lief es dem Ehepaar Stüssi. Andreas und Andrea schossen sehr gute 197 und 195 Ringe. Somit fanden sie nach einem verhaltenen Saisonstart zurück zur alten Form. Auch Rolf Lehmann und Lars Kamm (beide 195) zeigten einmal mehr ihre Konstanz. André Eberhard (194) läuft es in der Mannschaftsmeisterschaft noch nicht nach Wunsch. Auch bei Peter Diethelm spielten die Nerven mit, da er nach seinen sehr guten Resultaten in den tieferen Ligen nach längerer Pause sein Comeback in der NLA gab (190). Trotzdem gewannen die Glarner gegen Gossau mit 1554:1509 Zählern deutlich.

Bittere Pille für 1.-Liga-Team

Der Tabellennachbar aus Genf war zu Gast bei den Glarnern. Ein Sieg hätte die Rangliste völlig anders aussehen lassen. Doch Glarnerland 2 verlor gegen die Romands mit 14 Punkten Differenz. Genève L’Arquebuse gewann mit 1523:1509 Ringen gegen Glarnerland 2. Da halfen auch die 192 Punkte von René Müller, 191 von Roman Portmann, Erich Mächler, Armin Klarer, 188 von Roland Weyermann, 186 von Michael Kubli sowie 185 von Remo Duft und Martin Mächler nichts mehr.

Einmal schwierig, einmal leicht

Während Glarnerland 1 in der vierten Runde mit Olten einen schwierigen Brocken als Gegner erhält, dürfte Glarnerland 2 gegen Töss keine Mühe bekunden, liegen diese doch abgeschlagen am Tabellenende.