glarnerSach: Auftrag für Gutachten zum Erdrutsch Wagenrunse erteilt

Mit der termingerechten Übergabe der geforderten Akten und Unterlagen zum Ereignis Wagenrunse durch die Gemeinde Glarus Süd, wurden die Arbeiten zur Erstellung des angekündigten Gutachtens der glarnerSach am 30. April gestartet.



(Motivbild: zvg)
(Motivbild: zvg)

Das eingesetzte Gutachterteam setzt sich aus Experten von der Dr. Vollenweider AG, Zürich und der Geotest AG in Zollikofen zusammen. Sie werden nun die rund 2000 zur Verfügung gestellten Dokumente sichten, Begehungen vor Ort durchführen sowie Gespräche mit verschiedenen beteiligten Fachleuten führen.

Mit diesem Gutachten sucht die glarnerSach nicht Schuldige für den Erdrutsch Wagenrunse. Sie will vielmehr die Frage klären, ob im Zusammenhang mit der Strassensanierung im Jahre 2021 irgendwelche Verantwortlichkeiten klar verletzt wurden. Für diese Klärung sind eine Reihe von weitergehenden Fragen zu beantworten. Sollten sich Verantwortlichkeiten ergeben, wird die glarnerSach selbstverständlich eine rechtliche Würdigung vornehmen und gegebenenfalls entsprechende Regresse anstrengen. Die Erstellung des Gutachtes wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Die glarnerSach rechnet mit Ergebnissen vor den Sommerferien.

Die Erstellung des Gutachtens wurde allen Beteiligten am Ereignis Wagenrunse zur Kenntnis gebracht. Insbesondere mit der Gemeinde Glarus Süd konnten die Anliegen offen und einvernehmlich diskutiert werden. Mit dem Gutachten sollen die gesetzlichen Erfordernisse sowie die Erwartungen der an der finanziellen Regelung Beteiligten erfüllt werden. Die Ergebnisse des Gutachtens werden zu gegebener Zeit und unter Berücksichtigung von datenschutzrechtlichen Aspekten kommuniziert.