Glaronia beinahe am Ziel

Mit einem Sieg gegen Kanti Baden können die Glarner Volleyballerinnen Genf weiter distanzieren. Die Chancen stehen gut, die Auf- bzw. Abstiegsspiele in die NLA bestreiten zu dürfen.



Glaronia in Reih und Glied und bereit für neue Herausforderungen. (Bild: Olga Vartanyan)
Glaronia in Reih und Glied und bereit für neue Herausforderungen. (Bild: Olga Vartanyan)

Mit Rroco am Pass begannen die Glarner Volleyballerinnen mit einer überzeugenden Leistung, zeigten Spielfreude und gute Angriffsaktionen. Erst als man gegen Ende des ersten Satzes etwas nachlässig wurde, kamen die Gäste aus Baden zu Punkten.

Der zweite Spielabschnitt fiel dann ganz klar zugunsten der Glarnerinnen aus, und vor allem weil der Block so stark war, blieben die Aargauer Angreiferinnen chancenlos. Zum Glück hatte Baden mit Libera Hohler einen sicheren Wert in der Verteidigung, sodass es trotz der Glarner Überlegenheit zu interessanten Spielzügen kam.

Die ersatzgeschwächten Badenerinnen gaben aber nicht auf, zeigten im dritten Satz viel Kampfgeist und setzten Glaronia immer mehr unter Druck. 24:17 führten sie, als sich Glaronia doch nochmals das Aufschlagsrecht zurückholen konnte. Es war dann Juniorin Reiser, die am Service einen Glarner Satzverlust verhindert. Baden versuchte mit Auszeiten und Spielerwechsel ihre Konzentration zu stören, doch dies gelang nicht. Auch als sich kurz vor Spielende die Glarner Passeuse Rroco eine Knieverletzung zuzog, liess sich Reiser nicht beirren und servierte nochmals zum Glarner Vollerfolg.

Glaronia – Kanti Baden 3:0 (25:22, 25:12, 26:24) Halle: Kantonsschule Glarus – Zuschauer: 70 Spieldauer: 71 Minuten – Schiedsrichter: J. Bastante, A. Sikanjic

Glaronia: Metzger, Hauri, Nikolovska, de Azevedo Camargo, Rroco, Kamer, Cetojevic, Reiser, Aebli, Hämmerli, Idrizi. Coach: D. Greso

Kanti Baden: Hohler, L. Künzler, Rakaric, Koch, P. Kaufmann, R. Künzler, Meier, Graf, Wick, Wenger. Coach: H. Gloor

Bemerkungen: Kanti Baden ohne D. Frey, S. Frey, Lecaj, Gassmann und J. Kaufmann