Nach den durchzogenen Partien der letzten Wochen kam Leader Aadorf vielleicht gerade im richtigen Zeitpunkt nach Glarus, denn das Team von Trainer Greso versteht es, gerade gegen die stärksten Gegner die beste Leistung abzurufen.
Nach etwas verhaltenem Start wurden die Gäste mit präzisem Service unter Druck gesetzt, und der Block stand so gut, dass die Caluori-Geschwister kaum mehr punkten konnten. Nikolovska und de Azevedo Camargo dominierten die Duelle am Netz und Hauri brachte perfekte Annahmen und schlug im Angriff geschickt den Block an.
Nach dem Gewinn des ersten Satzes setzte Glaronia die Partie auf dieselbe überzeugende Weise fort: De Azevedo Camargo, Nikolovska, Aebli und Hauri überrollten das Gästeteam richtiggehend, das sich mit zunehmender Nervosität auch immer mehr Eigenfehler leistete. Doch nach der 2:0-Führung der Glarnerinnen kam die Reaktion von Aadorf, und die Thurgauerinnen gaben sich noch keineswegs geschlagen. Der starke Service von Schindler gab schliesslich den Ausschlag, sodass Glaronia die Gäste nun auf den Fersen hatte.
Im vierten Satz gelang es Aadorf, die Glarnerinnen auf Distanz zu halten, und ein Tiebreak zeichnete sich ab. 23:18 führten die Gäste, und Glaronias Greso setzte sich bereits auf die Trainerbank und notierte die Aufstellung für den fünften Satz. Es waren dann die starke Leistung von Hauri am Service, aber auch tolle Angriffe von Metzger, die das Unmögliche doch noch möglich machten. Glaronia rückte Punkt für Punkt an die entnervten Gäste heran und sicherte sich schliesslich den Sieg und die vollen drei Punkte.
Glaronia – Aadorf 3:1 (25:23, 25:20, 21:25, 25:23) Halle: Kantonsschule Glarus – Zuschauer: 70 Spieldauer: 91 Minuten – Schiedsrichter: Ch. Siegrist, F. Böhme
Glaronia: Aebli, Metzger, Hauri, Nikolovska, de Azevedo Camargo, Idrizi, Kamer, Hämmerli, Cetojevic. Coach: D. Greso
Aadorf: Wyder, Flachsmann, Livia Caluori, Laura Caluori, Wäckerlin, Schindler, Tabunscic, V. Caluori. Coach: A. Josipovic
Fotofalle beweist: Der Fischotter ist zurück



