Glaronia hat gegen Aadorf einen schweren Stand

Das heimstarke Aadorf bezwang zum Saisonstart die Glarner Gäste, wurde aber mehr gefordert, als auch schon.

 



Hauri (11) schlägt am Aadorfer Block vorbei. (Bild: Peter Aebli)
Hauri (11) schlägt am Aadorfer Block vorbei. (Bild: Peter Aebli)

Die Glarner Volleyballerinnen reisen nicht gerne nach Aadorf, denn die Halle ist unangenehm eng, und das Publikum sitzt zu nahe am Spielfeld. Für einmal begannen sie aber ganz ansprechend, hielten bereits im ersten Satz mit und konnten sich dann weiter steigern.

Von der üblichen Glarner Annahmeschwäche sah man wenig, denn Libera Idrizi spielte eine gute Partie. Im Angriff hatte Metzger-Lichtin ein erfolgreiches Comeback bei Glaronia – die routinierte St. Gallerin war vor Jahren bereits einmal eine wichtige Teamstütze, damals noch in der NLA.

Im dritten Spielabschnitt führte Glaronia lange Zeit mit bis zu sieben Punkten Vorsprung, agierte dann aber zu wenig clever und musste sich vor allem in den Duellen am Netz zu oft geschlagen geben. Mittelblockerin Caluori war deutlich stärker als Nikolovska auf der Glarner Netzseite und setzte sich immer wieder problemlos durch. Überhaupt scheint die Mitte zurzeit die einzige Glarner Schwäche zu sein. De Azevedo Camargo besetzt die andere Mittelposition, allerdings ist das nicht unbedingt ihr Stammplatz, und sie muss gleichzeitig auch noch viel Verantwortung in der Annahme übernehmen.

Glaronia hätte zumindest einen Satz gewinnen müssen, agierte aber zu wenig kaltblütig und liess sich von den aggressiven Thurgauerinnen zu sehr beeindrucken. Bereits am Samstag sind die Voraussetzungen aber besser, denn dann tritt man in der eigenen Halle an, hoffentlich mit einem lautstarken Publikum im Rücken.

Aadorf – Glaronia 3:0 (25:21, 25:23, 28:26) Halle: Neue Turnhalle Guntershausen – Zuschauer: 110 Spieldauer: 79 Minuten – Schiedsrichter: V. Santor, E. Velinov

Aadorf: Boladeras, Lengweiler, Wyer, Flachsmann, Livia Caluori, Laura Caluori, Wäckerlin, Schindler, Pantaleoni, Begic, V. Caluori. Coach: A. Josipovic

Glaronia: Aebli, Metzger-Lichtin, Hauri, Nikolovska, de Azevedo Camargo, Idrizi, Kamer, Hämmerli, Cejatovic. Coach: D. Gres

Bemerkungen: Aadorf ohne Tabunscic (nicht spielberechtigt)

Volleyball NLB Frauen:

Glaronia – Züri Unterland: Samstag, 26. Oktober 2013, um 16.00 Uhr, Kantonsschule Glarus. Bereits um 14.00 Uhr: Herren 1. Liga Biogas Volley Näfels – VBG Klettgau