Glaronia kann Genf nicht gut genug blocken

Genève Volley schlägt die Glarner Volleyballerinnen, die Probleme am Block haben und nur zwei gute Sätze liefern können.



Pozorová (7) und Hauri (11) versuchen den Genfer Angriff zu stoppen. (Bild: Peter Aebli)
Pozorová (7) und Hauri (11) versuchen den Genfer Angriff zu stoppen. (Bild: Peter Aebli)

Die Reise nach Genf setzte offenbar Glaronia weniger zu, als man befürchtet hatte. Denn, obwohl das Team nach einer langen Fahrt durch den Samstagnachmittagsverkehr beinahe zu spät eintraf, lief der erste Satz ganz gut. Glaronia zeigte solide Annahmen und verstand es, Genève mit dem eigenen Service unter Druck zu setzen. Der erste Satz war wohl auch der Grund, weshalb Idrizi nach Spielende zur besten Glarner Spielerin gewählt wurde.

Der zweite Satz war dann aus Glarner Sicht ein ziemlicher Flop – offenbar kam das Team von Trainer Tallo nicht mit der Situation zurecht, die ChanArtikelce auf einen Satzgewinn verpasst zu haben.

In der Folge konnten sich die Glarnerinnen nochmals steigern und Genf erneut fordern, auch wenn weiterhin zu viele Eigenfehler passierten und der Block meist nicht im richtigen Moment stand. Glaronia bemühte sich, allerdings mehrheitlich erfolglos, und musste deshalb den Gastgeberinnen auch den dritten Spielabschnitt, und damit die Partie, abgeben.

Am Sonntag trägt Glaronia das letzte Heimspiel dieser Saison aus und trifft mit Fides Ruswil auf einen unangenehmen Gegner, der aber nicht unschlagbar ist. Vielleicht kommt es nach den mässigen Leistungen der letzten Wochen also doch noch zu einem versöhnlichen Saisonende.