Glaronia lässt Steinhausen keine Chance

Im Duell gegen die ehemaligen Teamkolleginnen Nicoli und Lenzinger setzten sich die Glarner Volleyballerinnen dank einer guten Leistung durch.




Lenzinger war letzte Saison Libera bei Glaronia und ist nun Passeuse bei Steinhausen, Nicoli spielte früher bei Glaronia und man hätte die Tessiner Mittelblockerin gerne wieder ins Glarnerland geholt – beide vermochten der Partie nicht den Stempel aufzudrücken und mussten sich geschlagen geben.

Souveräne Glarnerinnen

Glaronia zeigte kaum Nervosität und trat ganz anders an als noch vor einer Woche. Entscheidend war die gute Leistung von Passeuse Aebli, die technisch und taktisch gut spielte und sich für den Flop der Vorwoche rehabilitierte. Deutlich zugelegt haben auch die Aussenangreiferinnen de Azevedo Camargo und Zwanenburg, die auch entsprechend von Aebli forciert wurden.

Steinhausen reagiert mit Wechsel

Nachdem sich Glaronia den ersten Satz deutlich gesichert hatte, reagierten die Gäste: Jetzt wurde konsequent auf de Azevedo Camargo serviert, und am Pass kam Lengacher für Niederberger. Steinhausen spielte nun wieder auf Augenhöhe der Glarnerinnen und glich aus. Den Satzgewinn sicherte schliesslich Duss mit einem geschickten Angriff.

Lenzinger mit starker Leistung

Zu Beginn des dritten Satzes holten sich die Gäste zwei Punkte, doch dann servierte Lenzinger zwei Asse und gab so gleich den Tarif durch. Steinhausen konnte zwar gelegentlich Glaronia mit Finten überraschen, doch am Netz waren die Zugerinnen unterlegen. Weshalb dann Blazevic, die beste Spielerin der Gäste, vom Feld musste, war unklar. Der Wechsel besiegelte die Niederlage von Steinhausen endgültig.

Steinhausen nicht das Mass der Dinge

Glaronia hat eine gute Leistung gezeigt und auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Das Team von Trainer Beltramelli zeigt damit gegenüber dem Saisonstart deutliche Fortschritte, doch ein Massstab ist Steinhausen nicht unbedingt. Steinhausen dürfte es diese Saison schwer haben, in der NLB zu bestehen.