Glaronia läuft es nicht rund

In Meisterschaft und Cup kassieren die Glarner Volleyballerinnen Niederlagen. Es fehlt ein Rezept für die Wende.



Gegen den Tabellennachbarn FC Luzern wollten die Glarnerinnen wieder an den Auswärtserfolg in Lugano anknüpfen, in der Hoffnung, ohne Fans unbeschwerter aufspielen zu können. Doch trotz guter Vorbereitung misslang dies deutlich. Das Duell zwischen Luzern-Trainer Milanez und seiner Ehefrau, Spielertrainerin bei Glaronia, ging klar zu Gunsten von Milanez aus. Sein Team verfügte über eine agile Verteidigung, nahm besser an und dominierte die Glarnerinnen von Beginn weg.

Glaronia versuchte dagegen zu halten, zeigte immer wieder gelungene Aktionen, doch einmal mehr wurden einfach zu viele Fehler produziert, sodass die entscheidenden Punkte an die Gastgeberinnen gingen. De Azevedo Camargo versuchte selbst, die nötigen Punkte zu machen, doch auch dies gelang nicht immer. Die sich abzeichnende Niederlage setzte den Glarnerinnen zu, und Cuennet war wohl die einzige Spielerin, die sich nicht unterkriegen liess.

Glaronia musste schliesslich die Meisterschaftspartie klar den Luzernerinnen überlassen und konnte noch auf das Cupspiel vom Sonntag hoffen. Die Partie gegen die Erstligistinnen von Köniz begann dann deutlich besser, doch ein Klasseunterschied war nicht festzustellen. Den Glarnerinnen muss man zubilligen, dass sie, auch nach der bitteren Niederlage vom Samstag, guten Mutes nach Bern reisten und ihr Bestes gaben. Doch dies reichte nicht gegen das Team mit jungen und ehrgeizigen Talenten, das schnell realisierte, dass die Glarnerinnen zu schlagen waren. Es gab Highlights bei Glaronia, beispielsweise die gute Leistung von Hinder, doch für einen Sieg reichte das nicht.

Glaronia scheidet damit aus dem Cup aus und kann sich nun auf die Meisterschaft konzentrieren. Zumindest die gesundheitlich angeschlagenen Spielerinnen im Team werden daher eArtikelher aufatmen. Bereits am Samstag wird man sehen, ob dies die Glarnerinnen vorwärts bringt.