Glaronia mit Niederlage in die Weihnachtspause

Die Glarner Volleyballerinnen verlieren auch das Rückrundenspiel gegen Galina Schaan.



Metzger (8) und Nikolovska (15) versuchen Johnson zu stoppen. (Foto: Peter Aebli)
Metzger (8) und Nikolovska (15) versuchen Johnson zu stoppen. (Foto: Peter Aebli)

In der Vorrunde war Glaronia im Heimspiel gegen Galina chancenlos geblieben, obwohl man sich damals gute Siegeschancen ausgerechnet hatte. Nun wollte man sich auswärts revanchieren, doch es klappte erneut nicht, obwohl die Annahme mit der neuen Libera Hauri gute Arbeit leistete. Auch Kamer spielte die Bälle präzise auf Aebli, aber auch auf die erstmals spielende Italienerin Rroco. Sie stand zusammen mit Stammpasseuse Aebli auf dem Feld.

In der neuen Aufstellung hatte Glaronia zwar gute Einzelspielerinnen auf dem Feld, doch es wollte einfach nichts klappen, und wenn der sonst so starke Glarner Block mit Aebli und de Azevedo Camargo gegen Galina-Captain van der Helm immer chancenlos bleibt, dann ist das ein schlechtes Zeichen. Eine erneut überzeugende Leistung zeigte der Liechtensteiner Libero Mandelbaum. Bei Glaronia bemühte sich Hauri redlich in ihrer neuen Funktion ab, denn sie nimmt gut an und verteidigt ebenfalls oft erfolgreich, doch in der neuen Zusammensetzung funktionierte auch das nicht richtig.

Im zweiten Satz produzierten die Glarnerinnen erneut zu viele Missverständnisse, sodass Galina leichtes Spiel hatte. Glaronia zeigte weder zwingende Angriffsaktionen, noch gelang es, die gegnerischen Smashs zu blocken. Irgendwie fehlte aber auch die Spielfreude, und Glaronia wirkte verkrampft und unbeweglich.

Der Rückstand von 0:2 Sätzen zwang Greso zum Handeln. Er setzte nun alleine auf Aebli als Passeuse und liess Rroco als Diagonalspielerin angreifen. Die Italienerin machte ihre Sache gut, doch auch dieser Wechsel brachte nicht den erhofften Erfolg. Galina spielte konsequenter, gewann weiterhin die Duelle am Netz und konnte auf eine gute Verteidigung vertrauen. Die sich abzeichnende Glarner Niederlage war nicht mehr aufzuhalten und die darauf folgende Kritik des Trainer gerechtfertigt. Denn um sich einen Platz in den Play-offs zu sichern, wird Glaronia im Januar deutlich bessere Leistungen zeigen müssen.