Glaronia startet erfolgreich

Trotz Nervosität eröffnen die Glarner Volleyballerinnen die neue Saison mit einem Erfolg gegen den Konkurrenten Galina Schaan.



Isenring in ihrem ersten Einsatz in der NLB bringt eine gute Annahme. (Bild: P. Aebli)
Isenring in ihrem ersten Einsatz in der NLB bringt eine gute Annahme. (Bild: P. Aebli)

Das durch viele Abgänge geschwächte Glarner Frauenteam wusste auch nach dem Vorbereitungsturnier in Österreich nicht genau, wo es stand. Man war diesmal ganz besonders gespannt auf den Meisterschaftsstart. Würde die junge Mannschaft auch in hektischen Spielsituationen bestehen können? Die beiden Slowakinnen Pozorova und Tomsikova können es alleine nicht richten, junge eigene Leute wie Hauri oder Schneider sind ebenso gefordert.

Knapper Satzgewinn und neues Selbstvertrauen

Auch Galina Schaan musste viele Wegzüge verkraften: Am schwersten wiegt wohl das Fehlen der beiden Holländerinnen, aber auch Maldonado hinterlässt eine Lücke. So standen sich zwei leicht verunsicherte Teams gegenüber, wobei sich nach einem langen und harten ersten Satz die Einheimischen durchsetzen konnten. Damit schien sich ein Knopf zu lösen und eine Zeit lang spielte Glaronia souverän. Mit 2:0-Sätzen hatte man schliesslich die Nase klar vorn.

Kritischer dritter Satz

Kam nun die Angst vor dem Sieg? Einmal mehr konnte das Team von Tallo nicht durchziehen und musste die Gäste aufkommen lassen. Nun hatte auch Laura Marxer, ehemals Glaronia-Spielerin und letzte Saison bei Biel in der NLA, gute Szenen im Angriff und beim Service. Glaronia geriet unter Druck, die Stimmung brach ein und niemand war wirklich in der Lage, das Heft in die Hand zu nehmen. Fast kampflos überliess man den Satz den Liechtensteinerinnen.

Grosses Aufatmen

Auch im vierten Satz hatten die Gäste lange Zeit die besseren Szenen, und auch die Begeisterung der Zuschauer liess langsam nach. Sie hatten an einen raschen Sieg der Glarnerinnen geglaubt, wurden nun aber enttäuscht. Es waren die Slowakinnen und schliesslich Hauri, die sich nochmals zusammenreissen und dem Spiel eine Wende geben konnten. Der Jubel kam spontan und drückte die grosse Erleichterung der jungen Glarnerinnen aus.