Glaronia unterliegt dem Leader, aber kommt im Cup weiter

Die Glarnerinnen traten dem NLA-Absteiger mit viel Selbstvertrauen entgegen. Die Annahme stand etwas besser als auch schon, doch vor allem am Netz überzeugten die Einheimischen. Beim Stand von 5:0 für Glaronia nahm Toggenburg-Trainer Erni seine erste Auszeit, beruhigte sein nervöses Team, gab klare taktische Anweisungen, denn bereits jetzt hatte er die Schwächen der Glarnerinnen erkannt. Das Rezept funktionierte, und die Gäste machen ihren Rückstand rasch wett.




Glaronia mit zu wenig Varianten

Das Glarner Spiel war einseitig auf die beiden Ausländerinnen ausgerichtet, doch die Brasilianerin machte ihre Punkte und ihre Angriffe waren wirkungsvoll. Glaronia forderte das Team aus Wattwil, blieb immer auf Augenhöhe und ging schliesslich mit einer schönen Aktion von Marjanovic 21:19 in Führung. Trotzdem führten eigene Schwächen dann zum Satzverlust.

Leader lässt nichts anbrennen

Toggenburg hatte nun Oberwasser und liess im Weiteren nicht mehr viel zu. Glaronia bemühte sich redlich, Juniorin Kamer zeigte eine sehr solide Leistung, doch das Spiel über de Azevedo Camargo und Marjanovic war zu durchsichtig. Auch gingen die wichtigen Punkte jeweils an Toggenburg, das schliesslich zu einem verdienten Sieg kam.

Reaktion im Cup

Beim NLB-Team Steinhausen zeigten die Glarner Volleyballerinnen eine souveräne Leistung. Sie mussten ohne Rusterholz und Lenzinger antreten, weil die beiden Juniorinnen mit ihrem Stammverein Jona bereits im Cup gespielt haben. Dies war die Chance für die inzwischen genesene Nicoli, aber auch für Cetojevic, sich zu behaupten.

Glaronia sogar ohne Profis erfolgreich

Trainer Küng konnte Artikelzeitweise auf Marjanovic und de Azevedo Camargo verzichten und trotzdem setzten sich die stark aufspielenden Glarnerinnen durch. Steinhausen fand nie richtig ins Spiel, und Glaronia sicherte sich das Weiterkommen im Cup ohne grosse Probleme. Der nächste Gegner wird das 1.-Liga-Team Muri Bern sein.