Die Partie in Aadorf verlief aus Glarner Sicht ganz ordentlich, wenn man bedenkt, dass die Thurgauerinnen ohne Niederlage an der Tabellenspitze stehen, heimstark sind und praktisch über ein komplettes NLA-Team verfügen.
Glaronia konnte auch ohne die Amerikanerin Odion gute Aktionen zeigen, spielte unbeschwert auf und hielt phasenweise bestens mit. Es waren dann meistens Eigenfehler, die dazu führten, dass Aadorf sich jeweils zur Satzmitte deutlich absetzen konnte. Ein Satzgewinn lag so nicht drin, doch schien es, dass man auf diese Weise gegen schwächere Teams durchaus Punkte holen könnte.
Die Enttäuschung folgte dann am Sonntag, und was Glaronia im Cup zeigte, hatte das treue Publikum nicht verdient: Die Spielerinnen waren nicht bereit und liessen sich von einem FC Luzern überfahren, der keineswegs überragend spielte. Auf allen Positionen erreichten die Glarnerinnen bei Weitem nicht das Niveau, das sie im Training haben. Mag sein, dass ihnen der Cupwettbewerb nicht wichtig ist oder dass sie einfach einen schlechten Tag einzogen. Das Gebotene war aber derart schwach, dass man bei Glaronia über die Bücher gehen muss.
Bereits am kommenden Samstag empfängt man in Glarus den Tabellenletzten Jona und da werden sich die Glarnerinnen ganz anders anstrengen müssen.




