Glarus am Marché-Concours in Saignelégier

Vom 9. bis 11. August 2013 werden Graubünden und Glarus als Gastkantone am Marché-Concours National de Chevaux in Saignelégier (JU) auftreten. Die beiden Gastkantone präsentieren sich unter dem Motto: «Hautes Montagnes et Franches-Montagnes: rendez-vous au sommet». Dieses Motto unterstreicht die Werte, welche die beiden Gastkantone vermitteln möchten: «traditionsbewusst und weltoffen – fort en traditions et ouvert au monde».




Insgesamt werden über 480 Personen und über rund Pferde an diesem Anlass im Jura die beiden Kantone präsentieren. Die Vorbereitungsarbeiten wurden durch ein gemeinsames Organisationskomitee der beiden Gastkantone, unter der politischen Führung von Regierungspräsident Hansjörg Trachsel (GR) und Landammann Andrea Bettiga (GL) erbracht. Das Budget beträgt insgesamt 400 000 Franken.

Foklore aus dem Glarnerland


«Das Glarnerland wird sich wie schon an der OLMA von der besten Seite präsentieren. Bereits am Galaabend am Samstag stehen Auftritte der Harmoniemusik Glarus und des Jodelclubs Glärnisch auf dem Programm.» Beide sehr gute Repräsentanten unseres Kantons, wie Bettiga an der Medienorientierung im Plantahof bekannt gab. Diese Formationen, aber auch die Glarner Landfrauen, die Trachtenvereinigung, die Glarner Pioniergeschichte und einige Wagen, welche auch an der OLMA teilnahmen, werden am grossen folkloristischen Umzug sehr gute Botschafter unseres Kantons sein. «Über 200 Helferinnen und Helfer aus dem Glarnerland werden an diesem Wochenende im Jura anwesend sein», erklärte Stefan Elmer von der Kontaktstelle für Wirtschaft des Kantons Glarus im Anschluss an die Medienorientierung.

Pferde stehen im Mittelpunkt

Traditionsgemäss ist der Marché-Concours vor allem für den Pferdehandel und den Pferdeabsatz abgehalten worden. Schon lange handelt es sich aber um einen Grossanlass und ein Volksfest, an welchem bei optimalen Wetterverhältnissen zwischen 50 000 und 70 000 Besucher erwartet werden. Dieser Umstand war sicher auch der Grund, weshalb die Medienorientierung im Plantahof durchgeführt wurde. Hier haben auch Pferde ihr Zuhause, standen deshalb auch für schöne Aufnahmen zur Verfügung. Die beiden Politiker standen deshalb im Anschluss an die Medienorientierung für ein Foto-Shooting zur Verfügung. Hier zeigte vor allem Bettiga als ehemaliger Veterinär, dass er es immer noch ausgezeichnet verstand, mit Tieren umzugehen. «Ich habe nach wie vor einen guten Draht zu den Tieren, muss aber aufgrund einer speziellen Allergie etwas auf Distanz gehen.» Die Bilder sprechen aber an diesem Tag eine völlig andere Sprache.