Glarus schreibt: Viele originelle und berührende Texte

Zum fünften Mal veranstaltete der Verein kulturzyt erfolgreich den Schreibwettbewerb «Glarus schreibt» im Kulturraum Kunsthaus Glarus, bei dem acht Kinder und Jugendliche sowie elf Erwachsene teilnahmen.



(v.l.) Franco Supino, Jaël Lohri, Perikles Monioudis: Jury (Bilder zvg)
(v.l.) Franco Supino, Jaël Lohri, Perikles Monioudis: Jury (Bilder zvg)

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Texte vor einem zahlreichen Publikum und einer fachkundigen Jury zu präsentieren. Die Jury bestand aus der Autorin Jaël Lohri und den Autoren Franco Supino und Perikles Monioudis, welche nützliche Feedbacks gaben und auch Kostproben aus ihrem Schaffen vortrugen.

Die Bewertung der eingereichten Werke gestaltete sich für die Jury als herausfordernd. Besonders bei den Kinderbeiträgen war die Entscheidung schwierig, da die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausnahmslos originelle und berührende Texte vorlegten. In der Kategorie der Kinder wurden Elisa Rhyner und Mia Noserals Hauptgewinnerinnen ausgezeichnet. Bei den Jugendlichen gewannen Tom Pesenti und Liv Knecht. Den Schreibworkshop bei der Autorin Jaël Lohri dürfen nun alle acht am Wettbewerb teilgenommenen Kinder und Jugendliche besuchen.

Bei den Erwachsenen haben die drei Frauen Nadia Reber, Karel Otto und Flavia Hobi gewonnen und dürfen ebenfalls einen Workshop bei Schreibcoach Tanja Kummer besuchen. Mit ihren Texten überzeugten sie die Jury und erhielten eine Auszeichnung für ihre kreative Leistung.

Der Abend wurde von Rahel Isenegger souverän und charmant moderiert. So trug sie wesentlich zur erwartungsvollen und positiven Atmosphäre bei, ebenso die Kinder-Musikgruppe. Nicht zuletzt sorgten Speis und Trank für Stärkung während des stundenlangen Lese-Marathons. In das organisatorisch aufwändige Event investierten die Vorstandsmitglieder des Vereins kulturzyt unzählige Stunden Arbeit. Und auch ohne die grosse Unterstützung der Stiftung Anne-Marie Schindler, der Kamm-Bartel-Stiftung, der Gemeinde Glarus sowie die Kulturförderung des Kantons Glarus wäre ein solcher Anlass, wie auch das ganze speziell auf Kinder und Jugendliche ausgerichtete Programm des Vereins kulturzyt nicht durchführbar. Vielen Dank allen Beteiligten!