Glarus-Süd-Sonne scheint 17-strahlig

Rechtzeitig zur zweiten Gemeindeversammlung ist das neue Wappen parat.

Die Arbeitsgruppe Gemeinderatswahlen nimmt ihre Arbeit auf.

 



Ein helles, warmes Blau und eine gelbe Sonne mit 17 Strahlen über erniedrigtem und gestürztem weissem Wellensparren: So sieht das definitive Wappen von Glarus Süd aus, welches bereits die offizielle Post der Projektleitung ziert.

Unsicherheiten abbauen

An der letzten Projektleitungssitzung wurde des längeren über die laufende Personalblatt- und Zeugniserstellung diskutiert, die derzeit das Gemeindepersonal beschäftigt. Allfällgen Unsicherheiten beim Ausfüllen des Personalblattes könne begegnet werden, so die Projektleitung. Grundsätzlich sei Bernhard Messmer bei persönlichen Fragen für jedermann da. Die Rolle des Personalverantwortlichen sei, als neutraler Berater den Prozess zu begleiten, um in der neuen Gemeinde Glarus Süd jede Stelle mit der am besten geeignetsten Persönlichkeit zu besetzen. Ziel sei, für alle Beteiligten möglichst gute Lösungen zu finden. Die Anstellungen des Kaders werden – wie bereits kommuniziert – plangemäss Anfang Jahr durch den neuen Gemeinderat erfolgen, diejenigen des restlichen Personals – womöglich durch eine Personalkommission zusammen mit den neuen Kaderangehörigen – im Frühjahr 2010. Stellenbeschriebe werden derzeit als Empfehlungen zuhanden der neuen Gemeindebehörden von den diversen Arbeitsgruppen erstellt.

Arbeitsgruppen an der Arbeit

Für die digitale Erfassung der Gemeindestrassen genehmigt die Projektleitung der Arbeitsgruppe Korporationen 4 500 Franken. Von Hand wurden die Strassen bereits in die Korporationskarten eingezeichnet. Für die künftige Gemeinde bedeutet die weitere Kartierung der Gemeindestrassen ein gutes Instrument. Es zeigt, was von der Gemeinde insgesamt unterhalten wird, insbesonders aber auch, wo sie für die Schneeräumung besorgt ist.

Bei der Arbeitsgruppe Alpen soll die Inventarisierungsarbeit ebenfalls weitergehen. Die Erfassung aller Alpinfrastukturen inklusive der Wasservorkommen mit Hilfe von GPS-Methoden sind als Ziel gesetzt. Vorhandenes Wissen soll so gut wie möglich an die neue Gemeinde weitergegeben werden.

Die Arbeitsgruppen Forst/Werke sowie Energie werden nächstens ihre Schlussberichte abliefern können. Die Arbeitsgruppe Raumentwicklung nimmt ihre Arbeit wieder auf; die Arbeitsgruppen Wahlen 2009 und Archive werden demnächst starten.