Der Glarner Fotografenfamilie Schönwetter ist es zu verdanken, dass der Lauf der Zeit im Glarnerland so gut und breit dokumentiert ist. Johann Baptist Nikolaus Schönwetter (1875–1954) übernahm 1903 das Fotoatelier von Joachim Knobel in Glarus und gründete im gleichen Jahr einen Ansichtskartenverlag. Sein Sohn Hans Jakob Schönwetter (1906–1997) filmte und fotografierte das Glarner Leben und die Landschaft während Jahrzehnten.Seine Filme und Fotos sind einzigartige Zeitzeugen und ein grosser Schatz, der im Landesarchiv des Kantons Glarus gut gehütet und öffentlich zugänglich gemacht wird.
Spannender Blick in das Archiv
Das Glarner OK bewarb sich mit dem Slogan «Glarnerland Schwingerland» für die Durchführung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes. Tatsächlich zeigen die Aufnahmen ab den 1930er-Jahren prächtige Umzüge und Empfänge, feuchtfröhliche Feste und natürlich handfeste Arbeit im Sägemehl. Das Landesarchiv hat neu über 500 Schönwetter-Fotos zu Schwingfesten digitalisiert, verzeichnet und publiziert: Schwingfeste - FotoWeb 8.0. Zudem gibt es 2K-Digitalisate der vier Schönwetter-Filme zu Schwingfesten (s. ganz unten), während alle Filme auch im Archivinformationssystem des Landesarchivs des Kantons Glarus angeschaut werden können oder via den «Verein Memoriav zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturguts der Schweiz»: Filmbestand Schönwetter|Memobase.












