Glarus weltoffen – Ziele und Veranstaltungen

Mit dem Namen ist ausgedrückt, was die uneigennützig und wegweisend tätige Arbeitsgruppe seit Jahren plant und anbietet. Still, stets aktuell planend und umsetzend sind die Leute tätig. Mit dem jeweiligen Erwachsenenbildungsprogramm wenden sich die kreativen Macher an die interessierte Öffentlichkeit.



Die einzelnen Mitglieder betätigen sich ehrenamtlich. Die Trägerschaft besteht aus den beiden Landeskirchen und weiteren Gruppen. Beispielsweise die reformierte Kirchgemeinde Ennenda, Pro Natura Glarus, WWF Glarus, und der Verein Welt-Laden. Weiteren Institutionen steht der Beitritt offen.

Die vier Anlässe dieses Jahres mit dem Titel «Flucht und Asyl» bestanden aus dem Dokumentarfilm «Vol special» aus den Jahren 2011 /12, zwei Vorträge mit Arnold Hottinger («Europa vor dem Dammbruch? Die neue Beweglichkeit in der Dritten Welt») und mit Dan Wiener, Kommunikationsspezialist und Künstler («Interkulturelle Kompetenz – ein Kompass im Dschungel kultureller Unterschiede») und der Information «Asyl in Glarus»; Einblicke gewährten Andreas Zehnder, Leiter Hauptabteilung Soziales des Kantons Glarus, und Thomas Elber, Zentrumsleiter des Asylbereichs unseres Kantons.

In willkommen sachlicher und sehr wissenswerter Form

Glarus weltoffen bereitet die aus mehreren, stets im Frühjahr des jeweiligen Jahres angebotenen, mehrteiligen Veranstaltungen intensiv vor. Öffentlichkeitsarbeit und Rahmenprogramm kommen stets dazu. Im Sin der ökumenischen Erwachsenenbildung werden aktuelle Probleme mit ethischem und sozialökologischen Bezügen aufgegriffen. Thematik und Wissen werden nicht einseitig von den Referenten an die Zuhörer vermittelt. Mittun ist gefragt.
Für jedes Jahresprogramm wird ein Budget erstellt. Die Finanzierung erfolgt durch die Trägerschaft, die jeweilige Kollekte, Partner und Sponsoren. Das heute gültige Leitbild wurde am 1. Oktober 1998 verabschiedet, in den Jahren 2003 und 2014 revidiert.

Die seit dem Gründungsjahr angebotenen Veranstaltungsreihen zeugen von einer unglaublichen Vielfalt, von Kreativität und dem Willen, sich auf jeweils Aktuelles zu fokussieren. Demenstprechend sehen Titel und Inhalte der jeweiligen Veranstaltungsreihe aus. «Mode/Gentech» mit «Kleider machen Leute, aber der Schuh drückt», «Gentech gegen Welthunger; Irrtum möglich» und «Blumen, das triefende Mitbringsel» stand für den Beginn im Jahre 1998. Es folgten – ohne Anspruch auf eine vollständige Aufzählung – Referate und Diskussionen zu Fliegen und Fliehen; Element Wasser; Im Netz des Internets gefangen; Die Gestalt der Gewalt; Rauhes Klima (Klimaveränderung, Klima zwischen den Religionen, chaotisches Gesellschaftsklima); Ernährung und Globalisierung: Das grosse Fressen; Reichtum der Natur; Notfall Abfall; Operation Boden; Lokales und Globales zu den Themen Wasser und Bauernpower.
Zuweilen obsiegt die Gewissheit, dass die Gruppe Glarus weltoffen mit den jeweils gewählten Themen und Bildungszyklen der Aktualität voraus war und dass in jedem Fall ein sehr notwendiges Sensibilisieren eingeleitet werden konnte.