Glaubwürdigkeit – Nachhaltigkeit – Unternehmertum und Nähe

Bereits zum zweiten Mal führte die Raiffeisenbank Glarnerland die Generalversammlung mit grossem Erfolg im Zelt des Schweizer Nationalzirkus Knie auf dem Landsgemeindeplatz in Glarus durch. Das Zirkuszelt war bis auf den letzten Platz besetzt. Einen Einblick in den Jahresabschluss der Bank und der anschliessende Genuss einer Zirkusvorstellung hatte sicher seinen ganz besonderen Reiz.



«Ich hoffe, dass nach dem heutigen Abend nicht aussschliesslich über die sicher tolle Vorstellung der Akrobaten und Künstler, sondern auch über unseren positiven Jahresabschluss 2014 berichtet und diskutiert wird. «Verwaltungsratspräsident Hansueli Leisinger konnte an diesem Abend in der Arena des Zirkuszeltes von einem Spitzenergebnis der Raiffeisenbank Glarnerland berichten.

Die Bank im vergangenen Jahr


Wie Leisinger informieren konnte, sei die Bilanzsumme um 4,9 Prozent auf über eine halbe Milliarde gestiegen. «Auch dank gutem Kostenmanagement konnte der Jahresgewinn ein weiteres Mal gesteigert werden.» Erfreulicherweise habe die Zahl der Mitglieder um 2,9 Prozent auf heute 7219 Glarnerinnen und Glarner als Mitbesitzer und Kunden der Bank zugenommen. Wie er weiter ausführte, zeige sich auf, dass sich die Raiffeisenbank Glarnerland kontinuierlich von der ursprünglichen Hypothekar- und Sparbank zur einer Bank entwickelt, die für die Bedürfnisse der Kunden als Anlagekunden oder Firmenkunden in allen Finanzfragen ein kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner sei. «Basis für das Denken und Handeln aller Beteiligten bilden dabei die Werte Glaubwürdigkeit, Nachhaltigkeit, Unternehmertum und Nähe.»

Rücktritt von Vizepräsident Hans Tschudi


Zu seinem Bedauern habe der Verwaltungsrat vom Rücktritt von Vizepräsident Hans Tschudi auf die heutige Generalversammlung Kenntnis nehmen müssen. «Hans Tschudi wurde im April 1996 in den Verwaltungsrat der Bank gewählt und seit April 2005 amtete er als Vizepräsident.» Er habe sich in den langen Jahren seines Wirkens stets in den Dienst der Bank gestellt, das Wohl und die Entwicklung der Bank waren ihm immer auch ein persönliches Anliegen. «Aufgrund seiner Fähigkeiten betraute der Verwaltungsrat ihn mit der Baukommission für den Neubau der Bank in Näfels. Nicht nur das bauliche Resultat, sondern auch die Bauabrechnung konnten dabei vollumfänglich überzeugen.» Mit grossem Applaus der Anwesenden wurde Hans Tschudi verabschiedet.

Das wichtige Gesicht der Bank


Über die wesentlichen, erfolgreichen Ergebnisse der Bank informierte anschliessend Stefan Hirt, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Wie er erwähnte, konnte der Gewinn im vergangenen Jahr um 4,7 Prozent auf 370 000 Franken gesteigert werden. «Dies zeigt die hohe Effizienz unserer Bank und die positive Ertragslage, welche das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden widerspiegelt.» An diesem Abend waren aber nicht die Zahlen, sondern die Mitarbeiter das Zentrum seiner Ausführungen. Hirt bat sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank in die Arena zu einer gemeinsamen Fotoaufnahme. «Ich danke euch für den wichtigen Einsatz im vergangenen Jahr. Eure engagierte Leistung und erfolgreiche Zusammenarbeit machen die Bank zu einem funktionierenden Ganzen, welches die partnerschaftliche Beziehung mit unseren Kunden fördert und unterstützt.»

Am Ende der Versammlung erwähnte Leisinger, dass für die Mitglieder die Möglichkeit bestehe, sich zusätzlich an der Bank zu beteiligen. «Sie können wahlweise weitere maximal 49 zusätzliche Anteilscheine zu 200 Franken bzw. von einem gesamten Anteilscheinkapital von maximal 10 000 Franken zeichnen.» Wie er ausführte, laufe die Zeichnungsfrist am 12. Juni 2015 ab und die Lieferung erfolge am 30. Juni. Die entsprechenden Unterlagen würden den Mitgliedern per Post zugestellt.

Als Gäste konnte Leisinger unter andern auch den Veraltungsratspräsident der Raiffeisenbank Schweiz, Prof. Dr. Johannes Rüegg-Stürm – ein «waschechter» Glarner – sowie Gemeindepräsident von Glarus Nord, Martin Laupper, und Gemeinderat von Glarus, Christian Büttiker, begrüssen.