Wiederum ein erfolgreiches Jahr für die Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank präsentierte am Donnerstag die Zahlen für das Jahr 2018. Die Bank konnte in allen Bereichen wachsen, was in einem Reingewinn von 21,9 Millionen resultiert. Im umgebauten Bahnhofgebäude Glarus ist zudem die neue Kreditfabrik tätig.




Freude bei der Führung der Glarner Kantonalbank heute in den neuen Räumen der GLKB im Bahnhofgebäude Glarus. «Wir können wieder auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken», meinte Verwaltungsratspräsident Martin Leutenegger zu Beginn der Bilanzmedienkonferenz. Der Betriebsertrag nimmt um 4,2 Prozent auf 73,5 Millionen Franken zu. Der Nettoerfolg im Zinsgeschäft verbessert sich um 3,5 Millionen Franken auf 56,8 Millionen Franken. Auch in den übrigen Bereichen konnte die GLKB weiter zulegen, so betreut sie rund 200 Millionen Franken mehr an Kundengeldern. «Dies zeigt das steigende Vertrauen der Glarnerinnen und Glarner zu ihrer Bank», betonte dazu CEO Hanspeter Rhyner. Stolz zeigte sich Rhyner auf den jüngsten Bereich seiner Bank. Im Bahnhof Glarus wurde im letzten Jahr die Kreditfabrik eingerichtet, welche sich auf Dienstleistungen für die Verarbeitung und Verwaltung von Hypotheken für Dritte – wie zum Beispiel der Migros Pensionskasse –spezialisiert. Zudem werden hier die digitalen Angebote der Bank bearbeitet und weiterentwickelt. Rund 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier beschäftigt und sorgen für eine räumliche Trennung des Business-to-Business-Geschäfts von den übrigen Tätigkeiten.

Das ausgezeichnete Jahresergebnis und die starke Eigenmittelausstattung ermöglicht es der GLKB, den Aktionären eine attraktive Dividende auszuschütten. «Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine Dividende von 1 Franken pro Aktie. Ausserdem beantragt er einen Betrag von 500 000 Franken der Stiftung der Glarner Kantonalbank für ein starkes Glarnerland zuzuweisen», führte Leutenegger weiter aus. Dazu werde an der Generalversammlung die Nachfolge von Peter Rufibach gewählt. Rufibach war seit 2007 Mitglied des Bankrats und seit 2009 deren Vizepräsident. «Wir danken ihm für sein beherztes Engagement.» Als seine Nachfolgerin wird an der kommenden Generalversammlung Sonja Stirnimann vorgeschlagen.